Auktion in Rostock : Rostocker Fundsachen gehen Online

Keyboard, Koffer, Kleinkram: Senator Chris Müller (SPD), Sachgebietsleiterin Fundwesen Stefanie Schultz und RSAG-Vorstand Michael Schroeder begutachten die Fundsachen.
Foto:
Keyboard, Koffer, Kleinkram: Senator Chris Müller (SPD), Sachgebietsleiterin Fundwesen Stefanie Schultz und RSAG-Vorstand Michael Schroeder begutachten die Fundsachen.

Stadtamt und RSAG versteigern in zehntägiger Internet-Auktion gut 150 Artikel. Datenbank soll künftig Verwaltungsaufwand verringern.

svz.de von
19. August 2016, 11:45 Uhr

Schmuck, Handys, Laptops, Fahrräder, Kleidung – jedes Jahr werden in Rostock etwa 5000 Fundstücke allein beim Stadtamt abgegeben. Das meiste findet seinen Eigentümer wieder, alles andere wird versteigert – dieses Jahr zum ersten Mal in einer Online-Auktion im Internet. Sie beginnt am 8. September und wird zehn Tage andauern. Die Erlöse gehen dem städtischen Haushalt zugute.

Stattfinden wird die Aktion in Kooperation mit der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG), versteigert werden die Fundsachen beider Büros aber separat. „Das Ganze funktioniert als Countdown-Auktion“, sagt Stefanie Schultz, Sachgebietsleiterin Fundwesen im Stadtamt. „Es gibt einen Startpreis, der nach und nach bis auf ein festgelegtes Minimum sinkt, bis die Auktion beendet ist oder jemand ein Gebot abgibt“, so Schultz. Eingestellt sind für die Auktion von der RSAG 62 Artikel und von der Hansestadt 84 Fundstücke – darunter vornehmlich Fahrräder, aber auch ein Laptop, ein Keyboard und echter Goldschmuck. Bereits vorher können alle Artikel in einer Online-Vorschau angesehen werden. Ab September sollen dann alle Fundstücke den Weg in die Datenbanken finden. „Wir wollen unsere Dienstleistung moderner machen und dabei gleichzeitig Ressourcen sparen und den Verwaltungsaufwand verringern“, sagt Finanz- und Ordnungssenator Chris Müller (SPD). Bisher mussten alle Anfragen zu Fundsachen telefonisch oder persönlich vor Ort betreut werden. Je nach Erfolg der Online-Auktion sei es vorstellbar, weitere zu starten, sobald sich wieder genug Fundstücke angesammelt haben. Live-Auktionen am Stadtamt soll es vorerst nicht mehr geben, sagt Ordnungssenator Chris Müller.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen