Rostock : Rostocker feiern 798. Geburtstag

Zum 798. Geburtstag referiert Stadtführer Klaus Armbröster unterhalb der Petrikirche die Geschichte der ehemaligen Ludewigschen Werft.  Fotos: Georg Scharnweber
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Zum 798. Geburtstag referiert Stadtführer Klaus Armbröster unterhalb der Petrikirche die Geschichte der ehemaligen Ludewigschen Werft. Fotos: Georg Scharnweber

Vor traditionellem Stadtrundgang: Oberbürgermeister stellt Pläne bis zum 800. Jubiläum vor. Auch das Petritor soll wieder stehen

svz.de von
25. Juni 2016, 08:00 Uhr

Mit feierlichen Festreden, maritimer Musik und einem ganz speziellen Stadtrundgang haben die Rostocker gestern ihren 798. Geburtstag gefeiert. Dabei hat Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) in der Petrikirche vor etwa 150 Gästen mit seiner Jubiläumsrede den Festtag eröffnet und gleich die Wunschliste für den 800. Geburtstag verraten – darunter die Aufstellung eines neuen Petritors an alter Stelle: „Wir haben uns viel vorgenommen. Das Petriviertel soll fertig und ein neues Petritor aufgestellt werden. Das Polarium soll eingeweiht werden, die Kunsthalle bekommt ein neues Schaudepot, das Matrosendenkmal und die Stadthalle werden saniert“, sagt Methling. Bereits in den letzten Wochen habe die Hansestadt viele tolle Geschenke erhalten, allen voran die Bestätigung, dass das Archäologische Landesmuseum nach Rostock kommen wird, so der Oberbürgermeister.

Bei strahlendem Sonnenschein haben die Besucher gestern aber erst einmal den 798. Geburtstag gefeiert. Angeführt von Stadtführer Klaus Armbröster sind die Besucher von der Petrikirche aus gestartet, um den Rundgang an den symbolischen sieben Stationen mitzuerleben. Auf dem Weg durch den Rostocker Stadthafen ging es über die Holzhalbinsel vorbei am Aida-Center, den Speichern und Silos sowie dem bekannten Holztretkran. Mit der Ansiedlung zahlreicher Firmen und der Weiterentwicklung des Warnowufers am Stadthafen soll gleichzeitig das maritime Erbe bewahrt und die leistungsfähige Wirtschaft der Hansestadt unterstrichen werden.

An der siebten und letzten Station durften auch dieses Jahr verdiente Rostocker Bürger wie Sportlegende Erwin Grohmann unter Begleitung der Schützengesellschaft Concordia von 1848 die ehrenvollen Böllerschüsse abgeben – Feuer, Flamme und jede Menge Rauch in den strahlend blauen Himmel schießen. Die Organisation des historischen Stadtrundgangs übernehmen seit zehn Jahren der Rostocker Stadtführerverein, der Verein für Rostocker Geschichte und der Plattdütschverein Klönsnack Rostocker 7.

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