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11. Dezember 2017 | 14:21 Uhr

Rostocker entwerfen Plattform

vom

svz.de von
erstellt am 16.Aug.2013 | 10:43 Uhr

Rostock | Tradition trifft Moderne, ehemalige Ingenieure der Neptun-Werft treffen auf junge Fachkräfte aus aller Welt - beim Ingenieurbüro Neptun Ship Design wird mordernes Design mit traditionellem Fachwissen kombiniert. Am Montag besuchte Wirtschaftsminister Harry Glawe das Unternehmen in Rostock.

1992 wurde das Unternehmen gegründet. Heute - 21 Jahre später - sind an den Standorten Rostock und Stralsund 195 Beschäftigte tätig. Neptun Ship Design bietet Ingenieur-Dienstleistungen in Entwicklung, Konstruktion und Design von Schiffbau- und Offshore-Projekten an. "Das Unternehmen ist international tätig. Das hochspezialisierte Fachwissen aus unserem Land wird weltweit nachgefragt und stärkt damit den Wirtschaftsstandort MV", so der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus vor Ort. Laut Geschäftsführer Gerald Hadaschik arbeitet das Unternehmen mit Werften, Reedereien und Klassifizierungsgesellschaften in China, Kanada, Chile, Niederlande sowie Großbritannien zusammen.

Tradition als Leitlinie

"Wir sind mental stark mit der ehemaligen Neptun-Werft verbunden", sagt Hadaschik. So befindet sich das Ingenieurbüro nicht nur in einer der ehemaligen Hallen der Werft, auch im Foyer wird das Thema mit historischen Bildern und Miniaturbauten von Rostocker Schiffen aufgegriffen. An der Wand ist eine Installation mit Konstruktionsformen der "Undine" angebracht.

Derzeit arbeitet das Unternehmen mit am Projekt Polar. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von zehn Firmen und drei Forschungseinrichtungen aus Mecklenburg-Vorpommern, die sich mit der Entwicklung von technischen Lösungen zur Lagerung und dem Transport von arktischem Erdgas beschäftigen. Nep-tun Ship Design ist verantwortlich für die Entwicklung einer schwimmenden Plattform mit einem Stahlgewicht von etwa 50 000 Tonnen bei einer Verflüssigungskapazität von einer Millionen Tonnen Flüssigerdgas pro Jahr. Sie bietet Platz für 200 Mann Besatzung und ist ausgelegt für eine Funktionsfähigkeit bis minus 50 Grad Celsius.

"Innovation ist für jedes Unternehmen ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Um die Firmen im Land darin zu bestärken, werden wir auch in der kommenden EU-Förderperiode einen Schwerpunkt in die Förderung von Forschung und Entwicklung legen", sagte Glawe. "Entscheidend ist, dass Produkte bis zur Marktreife entwi-ckelt werden."

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