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Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. November 2017 | 08:39 Uhr

Der Dreck muss weg : Rostocker City ist voller Müll

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Papierstapel, leere Flaschen, abgebrannte Silvesterraketen: Die Abfallberge an Containerplätzen häufen sich.

von
erstellt am 03.Jan.2015 | 11:00 Uhr

Während das Gelände am Stadthafen weitestgehend vom Müll befreit wurde, häufen sich auf den Fußgänger- und Radwegen Papier, Pappe sowie Reste von zerbrochenen Glasflaschen und Knallkörpern. Die Auswirkungen der Silvesternacht hinterlassen noch immer Spuren auf den Straßen von Rostock.

„Es sieht schon nicht schön aus auf den Straßen. Dass die ganzen Reste der Knaller noch nicht weg sind, kann ich ja verstehen, das dauert einfach auch seine Zeit. Aber ich finde es schrecklich, dass bei uns die Papiertonne nicht abgeholt wird und auch niemand genau weiß, wann die Leerung erfolgt. So quetscht jeder noch etwas in die Tonne, bis sie nicht mehr zugeht“, sagt Anwohnerin Beate Richter. Sie habe ihren Papierabfall in ihrem Keller gesammelt.

Ein Grund für die übervollen Container sind die veränderten Abfallentsorgungszeiten aufgrund der Feiertage. „Seit Donnerstagmorgen sind unsere Mitarbeiter im Einsatz. Bis gestern waren sie noch am Stadthafen beschäftigt. Es ist noch lange nicht alles weggeräumt, aber wir sind tatkräftig dabei“, erklärt Birger Bludszuweit, Geschäftsführer der Stadtentsorgung Rostock GmbH. Dennoch sei seine Firma nicht allein für die Entsorgung des Mülls zuständig. „Wir haben Verträge mit der Stadt über die Einsatzorte. Eigentümer sollten auch auf den Müll vor ihrer Haustür achten, denn dafür ist jeder selbst verantwortlich“, so Bludszuweit weiter.

Bei widerrechtlich abgeladenem Müll nimmt der Kommunale Ordnungsdienst Hinweise entgegen. „Welche Maßnahmen neben der Beseitigung ergriffen werden, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. Wichtig ist vor allem herauszubekommen, wer der Verursacher war“, erklärt Ulrich Kunze Sprecher der Stadt Rostock. Gegebenenfalls könnte es dann auch ein Bußgeld geben.

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