Familiensportfest : Rostocker bestehen Fitness-Test

Eine sportliche Familie: Steffen Retzlaff, Annalena Retzlaff und Nele Gillwaldt räumten Gold, Silber und Bronze ab.
Eine sportliche Familie: Steffen Retzlaff, Annalena Retzlaff und Nele Gillwaldt räumten Gold, Silber und Bronze ab.

Im Leichtathletikstadion bezwingen rund 800 Teilnehmer den inneren Schweinehund

svz.de von
07. September 2015, 10:00 Uhr

Rostock hält sich fit: Beim 7. Familiensportfest am Sonnabend kämpften rund 800 Teilnehmer im Leichtathletikstadion an der Kopernikusstraße. Ob Hoch- oder Weitsprung, Seilspringen, Ballwerfen oder Torwandschießen, an mehr als 20 Stationen durften Familien gemeinsam um Punkte wetteifern. Hier war in allen Altersgruppen Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination gefragt.

Eine Belohnung für den körperlichen Einsatz gab es selbstverständlich auch, wenn die Mindestanforderungen erfüllt wurden. Die Rostocker Familie Retzlaff-Gillwaldt räumte gleich in allen Kategorien ab. „Eigentlich sind wir auch die übrige Zeit sportlich aktiv“, sagt Steffen Retzlaff, der regelmäßig läuft. Tochter Annalena ist begeisterte Tänzerin und Lebensgefährtin Nele stählt ihre Muskeln im Fitness-Studio. Am Sonnabend wollte das Trio mal gemeinsam und mit viel Spaß Sport treiben.

Jetzt dürfen sie sich über drei Sportabzeichen in Gold, Bronze und Silber freuen. Die mussten mit körperlichem Einsatz hart erkämpft werden, denn hier sind genau definierte Sportdisziplinen zu absolvieren. Die Teilnehmer müssen beispielsweise ihre Schwimmfertigkeit nachweisen. Dieser Wettbewerb wurde in die Neptun-Schwimmhalle verlegt.

,,Ich komme hier schon an meine Grenzen“, beschreibt der 38-jährige Marcus Arnhold den langen Weg zum Sportabzeichen. Den weniger Emsigen winkte für die Teilnahme immerhin ein Fitness-Diplom. Für die Organisatoren hatte der Tag ebenfalls besondere Herausforderungen parat: „Wir mussten kurzfristig bei Regenschauern improvisieren und mit allen Teilnehmern in die Laufhalle umziehen“, so LAV-Vorsitzender Ralf Skopnik. Dr. Roland Bothe vom Stadtsportbund begeisterte der Einsatz der mehr als 100 freiwilligen Helfer: „Ohne die läuft hier gar nichts.“

Aktive und Ex-Leistungssportler betreuten die vielen Stationen. „Das ist Sport in seiner gesamten Bandbreite“, so Bothe. Am Ende wurden rund 200 Sportabzeichen verliehen, die zeigen, dass auch die Leichtathletik noch begeisterte Anhänger hat.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen