zur Navigation springen

Monumente bestaunen : Rostock zeigt seine Industrieschätze

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Am Wochenende beteiligt sich die Stadt am Festival für maritime Denkmäler

Neben Cuxhaven, Travemünde oder Kiel mischt auch Rostock bei den „Tagen der Industriekultur am Wasser“ mit. Am Wochenende finden sie statt. Als Ostseeperle kann die Hansestadt mit maritimen Schätzen aufwarten. Trotzdem: „Wir beteiligen uns erstmals“, sagt Kulturamtsleiterin Michaela Selling. Hamburg ist schon seit 2008 dabei und dieses Jahr zum dritten Mal Ausrichter. Das Ruhrgebiet hatte damit begonnen, Industriebauten als Denkmäler zu preisen und ihre technische Schönheit zu betonen.

Und auch in Rostock sollen jetzt die Industriedenkmale aus der zweiten Reihe hinter Statuen, Bronzeplastiken oder Wandreliefs hervortreten. „Es geht um Denkmale, die nicht so öffentlich und nicht so im Bewusstsein sind“, sagt Selling.

Schiffbau- & Schifffahrtsmuseum


Schmarl-Dorf 40, Sa, So 10 bis 18 Uhr

• Sonntag: Führungen zu Dampfmaschinen, Motoren und Maschinenraum sowie den Denkmalen am Pier, dem Schwimmkran „Langer Heinrich“, dem Betonschiff „Capella“ und dem Hebeschiff „1. Mai“
• Das Traditionsschiff, die „Dresden“, ist das größte schwimmende Museum Deutschlands. Seit 45 Jahren ist sie am Schmarler Ufer.

Leuchtturm


Am Leuchtturm in Warnemünde, Sa, So 10 bis 17 Uhr

• Leuchtturm-Verein bietet Infos zur Geschichte und führt auf den Turm

• Der Leuchtturm wurde 1897/98 erbaut. Als Lichtquelle diente ursprünglich eine Petroleumlampe mit fünf Dochten. Seit 1919 mit elektrischem Licht ist er bis heute als Seezeichen aktiv.
 

Heimatmuseum


Alexandrinenstraße 31 in Warnemünde, Sa, So 10 bis 17 Uhr

• Sonderausstellung „Auf allen sieben Meeren – Warnemünder Kapitäne im 19. Jahrhundert“
• Das ehemalige Fischerhaus wurde im Jahr1767 errichtet. Themen des Heimatmuseums sind Fischerei, Lotsenwesen, Seenotrettung sowie Badeleben.

Stadthafen Rostock


Rundgang „Unterwegs im Rostocker Stadthafen. Von Reedern, Werften, Speichern und Handelskriegen“, So 11 Uhr, Treff auf der Fischerbastion (Kanonsberg)

Schlepper „Petersdorf“

im Christinenhafen, gegenüber der Fischerbastion, So 10 bis 18 Uhr: Besichtigung und kleine Rundfahrten

• Der Schlepper wurde 1957 von der Warnow-Werft gebaut. Nach der Wende war er weiterhin als Schlepper sowie als „kleinster Eisbrecher Deutschlands“ in Sassnitz im Dienst, seit 2014 ist er im Besitz des Vereins Technische Flotte Rostock.

MS „Undine“


Silohalbinsel, Am Strande 5, So 11 bis 15 Uhr, Freundeskreis Maritimes Erbe Rostock spricht zur Geschichte.

• Das ehemalige Seebäderschiff wurde 1910 auf der Neptun-Werft erbaut, war Vergnügungsdampfer und Kriegshilfsschiff.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen