Machbarkeitsstudie : Rostock: Wir können Olympia

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Hansestadt legt erste Machbarkeitsstudie für Bewerbung 2024 oder 2028 vor. Investitionen von 32 Millionen Euro nötig.

svz.de von
10. Dezember 2014, 20:50 Uhr

Die Hansestadt kann Olympia – egal, ob als Partner an der Seite von Hamburg oder Berlin: Das geht aus einer Machbarkeitsstudie hervor, die das Rostocker Rathaus gestern vorgelegt hat. Olympische Segelwettbewerbe in Warnemünde 2024 oder 2028 sind das Ziel. Die Studie zeigt aber auch: Dafür sind sowohl wasser- als auch landseitig enorme Investitionen nötig.

„Die Vision der Olympischen Spiele in Rostock ist 2024 und 2028 möglich und eine tolle Entwicklungschance für das gesamte Land“, sagt Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos). Der Rathauschef setzt dabei vor allem auf die Erfahrungen aus den gescheiterten Bewerbungen 2000 und 2012. „Das bereits vorhandene Wissen ist ein großer Vorteil, der auch in der neuen Machbarkeitsstudie von großem Wert war“, so Methling. Das Hauptaugenmerk des Papiers liegt auf dem umfangreichen Ausbau der Mittelmole und ihrer infrastrukturellen Anbindung.

Als Herzstück soll hier neben dem olympischen Segelhafen und diversen Aufstellflächen für Segelboote auch das olympische Dorf entstehen. Kosten für den Ausbau: geschätzte 32 Millionen Euro. Diese beinhalten jedoch nicht nur den Zeitraum der Spiele, sondern auch die Vor- und Nachnutzung der Anlagen. „Wenn wir uns ernsthaft bewerben wollen, ist dies ein klares Bekenntnis für den Segelsport, auch über Olympia hinaus“, sagt Methling. Unterstützung erhält Rostock dabei auch von der Landesregierung. Innen- und Sportminister Lorenz Caffier (CDU) verweist vor allem auf Synergien für die gesamte Region: „Die Studie verbindet in überzeugender Weise die großen sportfachlichen Vorteile des Warnemünder Segelreviers mit den baulichen Vorzügen des Standortes Mittelmole als Olympisches Dorf.“

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