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Neue Ämter in Rostock : Rostock strukturiert seine Behörden um

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Tiefbauamt gliedert Abteilung Verkehr aus, aber die Zuständigkeiten bleiben unverändert.

Die einen planen und bauen Straßen, die anderen den Verkehr, der darauf fließt – bei manchen Projekten aber überschneiden sich die Zuständigkeiten. Um klarere Verhältnisse und noch größere Synergien zu schaffen, strukturiert die Hansestadt jetzt ihre Ämter neu.

Statt eines Tief- und Hafenbauamts wird es ab 1. Juni ein eigenständiges Tief- und Verkehrsbauamt sowie ein Hafen- und Seemannsamt geben. „Ziel ist es, die Kompetenzen in den Bereichen Straßenverkehrsbehörde und Verkehrsmanagement zu bündeln, Abläufe zu verbessern und die Organisation zu optimieren, sodass diese auch für die Einwohner spürbar werden“, sagt Stadtsprecher Ulrich Kunze. Zwar hätten sich die Behörden intern schon immer gegenseitig zugearbeitet, doch lägen die Entscheidungen über Projekte so in einer Hand.

„Für den Bürger ändert sich aber fast nichts“, sagt Kunze. Gewerbeamt, Standesamt und Kfz-Zulassungstelle bleiben wie gehabt im Charles-Darwin-Ring. Nur ein Halteverbotsschild für den Umzug müssten die Rostocker dann in Reutershagen statt in der Südstadt beantragen. Die Umzüge der zuständigen Ämter in das Haus des Bauens und der Umwelt am Holbeinplatz sollen in der zweiten Jahreshälfte erfolgen, heißt es aus dem Rathaus. Auch für die Mitarbeiter der Ämter ändern sich die Zuständigkeiten kaum. Die Leitung des zukünftigen Tief- und Verkehrsbauamtes ist und bleibt wie bisher Heiko Tiburtius, so Kunze. Das Hafen- und Seemannsamt wird weiterhin Gisbert Ruhnke führen.

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