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Norddeutsche Neueste Nachrichten

21. November 2017 | 15:15 Uhr

Rostock putzt sich für die Saison raus

vom

svz.de von
erstellt am 21.Apr.2012 | 02:11 Uhr

Rostock | Großreinemachen ist angesagt: Rostock putzt sich schon mal für den Sommer heraus. Dazu sind seit Anfang des Monats Heiko Kruse und zwei Kollegen als Handreiniger der Stadtentsorgung Rostock zusätzlich zur maschinellen Reinigung im Einsatz. "Sie beseitigen Verschmutzungen, unter anderem im Boulevardbereich der Innenstadt, in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt, in Teilen des Stadthafens und entlang der Touristenströme in Warnemünde", sagt sein Chef Steffen Böhme. Immer dabei: der Spaceliner. Das ist ein Abfallwagen mit Müllbehältern und Halterungen für die Ausrüstung wie Besen oder Schaufel.

Derzeit sind die Männer noch vorwiegend am Wochenende unterwegs, aber ab Mai erhöhen sich ihre Einsatztage bis hin zur täglichen Reinigung in der Saison. "Ihre Tätigkeit hat in der Vergangenheit sehr viele positive Reaktionen bei Touristen und Bewohnern der Hansestadt hervorgerufen", so Böhme. Im Oktober ist dann nach derzeitigem Stand erstmal wieder Schluss für die Handreiniger. Sie sind aber nicht die Einzigen, die Rostock auf Vordermann bringen. So ist auch der Radwegewart nach seiner Premiere im vergangenen Jahr wieder unterwegs. Seine Aufgabe ist es, die Wege auf Verschmutzungen, Wildwuchs, Schäden am Belag und an der Beschilderung zu kontrollieren. Ganz passend stehen ihm dazu Elektrofahrrad samt Anhänger, Besen und Schaufel zur Verfügung, sodass er viele Kilometer am Tag zurücklegen kann. Kleinere Verunreinigungen wie Glasscherben beseitigt er sofort.

Außerdem schickt die Stadtentsorgung im Auftrag des Amtes für Umweltschutz erstmals ein Reinigungsteam los, das ausschließlich Wildwuchs beseitigt. Schwerpunkt sind dabei Stolperfallen auf und an Geh- und Radwegen. Denn in den Fugen, in der Pflasterung oder an den Rändern zu unbefestigten Bereichen haben sich wilde Pflanzen breitgemacht. Deren Wurzeln zerstören die Wege und sollen daher entfernt werden. "Mit diesen vorbeugenden Reinigungsmaßnahmen erhoffen wir uns, aufwendige Reparaturen minimieren zu können", sagt Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne).

Gefordert sind aber nicht nur die Profis, sondern auch die Einwohner selbst. Denn ein Ziel haben alle gemeinsam: "Ein gepflegtes Stadtbild ist die Voraussetzung, damit sich Einheimische, Besucher und Touristen in der Hansestadt Rostock wohl fühlen", so Böhme. Diverse Putzaktionen in den Stadtteilen haben die Einwohner bereits abgeschlossen, beispielsweise in Schmarl, in Lichtenhagen oder Groß Klein. Heute folgen weitere Viertel. So werden um 9.30 Uhr viele fleißige Hände am Warnemünder Leuchtturm erwartet. Hier werden das Beet am Leuchtturm, die Richard-Wagner- sowie die Kurhausstraße angepackt. Wie im übrigen Stadtgebiet auch, hilft das Grünamt mit Containern und Expertise.

Weitere Einsätze sind heute in Toitenwinkel, Dierkow, Evershagen und Groß Klein geplant. In den beiden ersten Vierteln sind die Einwohner sogar schon die ganze Woche über am Werkeln. Heute treffen sie sich um 10 Uhr am Stadtteilbüro im Toitenwinkler Hölderlinweg. Die Dierkower starten schon eine halbe Stunde früher am Stadtteil- und Begegnungszentrum in der Lorenzstraße und an der Jugendinitiative Outsider in der Walter-Butzek-Straße. In Evershagen kommen die Einwohner um 10 Uhr am Mehrgenerationenhaus in der Maxim-Gorki-Straße 52 zusammen, um den Müll aus den Gebüschen und von den Rasenflächen zu sammeln.

Wie auch in Groß Klein gibt es anschließend etwas Deftiges zu essen. Dort räumen die Einwohner zwischen 9 und 12 Uhr vom Börgerhus aus ihr Viertel auf. Im Mittelpunkt steht das Gelände rund ums Stadtteil- und Begegnungszentrum. Erst am 8. Mai hingegen legen die Lütten Kleiner los. Treffpunkt dort ist um 13 Uhr der Spielplatz an der Stockholmer und Osloer Straße.

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