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Vorbereitung für 2018 : Rostock läuft sich warm für den 800. Stadtgeburtstag

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Pläne für das große Fest schon im Gang / Zuerst feiert die Stadt am 24. Juni aber ihren 796. Jubeltag

In vier Jahren feiert Rostock 800 Jahre Stadtrecht. „Wir haben bereits viele Vorschläge für den Geburtstag gemacht“, bleibt Klaus Armbröster vom Verein Rostocker Stadtführer noch geheimnisvoll. Derzeit kümmert er sich mit Thomas Cardinal von Widdern vom Verein Klönsnack Rostocker 7 noch um den 796. Stadtgeburtstag am 24. Juni.

Stadt-Sprecher Ulrich Kunze wird da schon konkreter: „Gemeinsam mit der Universität planen wir ein Doppeljubiläum.“ Im Mittelpunkt steht die Stadt mit ihrer Geschichte. Ein Thema sei es, Orte der Stadtgeschichte – etwa die Hundsburg in Schmarl – wieder sichtbar zu machen.

Die Uni Rostock, die 2019 600 Jahre alt wird, will den Doppelgeburtstag als „Chance nutzen, um Rostock als Wissenschafts- und Hafenstadt und dynamisches Wirtschaftszentrum noch bekannter zu machen“, so Uni-Rektor Professor Wolfgang Schareck.

Zum diesjährigen Jubiläum laden Rostocker Stadtführerverein, Verein für Rostocker Geschichte und Plattdütsch-Verein „Klönsnack – Rostocker 7“ aber erst einmal zum kostenlosen Stadtrundgang mit sieben Stationen ein. „Einer der Höhepunkte ist die Petribleiche“, sagt Armbröster. Dort, wo sich einst der Lagerplatz des Kohlehandels befand, wird Stadtarchäologe Ralf Mulsow zum Thema „Die Slawische Burg Roztok, der Beginn der Besiedelung an der Warnow“ sprechen. Anschließend enthüllt Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) eine Erinnerungstafel.

„Beim Stadtrundgang gebührt dem Petriviertel besondere Aufmerksamkeit“, so Methling. Daher dürfen die 1252 erstmals erwähnte Petrikirche und die Stadtmauer als Stationen natürlich nicht fehlen. An Letzterer wird Reinhard Wolfram, Chef der Rostocker Sanierungsgesellschaft, über das neue Wohngebiet an der Warnow sprechen. Endpunkt des Rundgangs ist die 1257 geweihte Nikolaikirche. „Hier wird es heiter-besinnlich zugehen“, verspricht Dr. Gerd Richter vom Verein John Brinckman Gesellschaft.

Besucher dürfen gespannt sein auf „Poetische und musikalisch Betrachtungen zur Geschichte Rostocks und zum 200. Geburtstag von John Brinckman“ – vorgetragen vom Plattdütsch-Verein mit der Kindergruppe der Kita Marie Bloch.

 

 

 

Die Stationen des Stadtrundganges:

Hochschule für Musik und Theater: Hier beginnt der Rundgang am 24. Juni um 14 Uhr mit einem musikalischen Gruß.

Petrikirche: Ab 14.40 Uhr wird ein historisches Spiel geboten.

Slüterdenkmal: Von 15.10 bis 15.20 Uhr gibt es Musik von „Plattfoot“ Klaus Lass und einen Vortrag zum Thema „Der Lebensweg des Rostocker Reformators und sein Denkmal“.

Petribleiche: Nach Musik und Vortrag ab 15.30 Uhr enthüllt Oberbürgermeister Roland Methling die Bodentafel.

Gerberbruch: Von 16.30 bis 16.45 Uhr werden dort Musik und ein Vortrag zum Thema „Die Brüche und ihre Bedeutung in der Vergangenheit“ geboten.

Nikolaikirche: Ab 17 Uhr ist hier der Vortrag „Poetische und musikalische Betrachtungen zur Geschichte Rostocks und zum 200. Geburtstag von John Brinckman“ zu hören.

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