zur Navigation springen

Landes-Archäologiemuseum nimmt Form an : Rostock: Kommt das Museum?

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Wissenschaftlicher Leiter der Einrichtung steht fest

svz.de von
erstellt am 01.Apr.2016 | 05:00 Uhr

Es ist eine Personalie mit Tragweite: Dr. Hans-Jörg Nüsse ist gestern zum Universitätsprofessor für den neuen Studiengang Ur- und Frühgeschichte an der Universität Rostock ernannt worden. Und damit gleichermaßen zum wissenschaftlichen Leiter für das künftige Landes-Archäologiemuseum.

Während der Kopf der Einrichtung damit feststeht, ist der Standort immer noch offen. Rostock ist mit dem Gebäude der Societät Maritim im Rennen und hat früheren Aussagen von Kultusminister Mathias Brodkorb (SPD) zufolge gute Chancen, wenn die Hansestadt als Eigentümer dem Land das Gebäude kostenlos zur Verfügung stellt. „Einen festen Zeitplan gibt es nicht. Ich würde mir natürlich eine schnelle Entscheidung wünschen, aber die liegt bei der Koalition“, so Brodkorb gestern. Außerdem solle zuerst das unabhängige Gutachten zur Standortbewertung abgewartet werden, mit dem die Stuttgarter Firma Museoconsult beauftragt wurde und das derzeit noch nicht vorliege. Neben Rostock sind Schwerin, Greifswald, Stralsund, Neustrelitz, Groß Raden und die Region Tollensetal als Standort im Gespräch.

Die derzeitigen Nutzer des Gebäudes lassen sich von möglichen Nachfolgern nicht aus der Ruhe bringen: „Es wird viel geredet, dass das Haus verkauft wird, dass wir als Verein hier raus müssen, aber wie Sie sehen, sind wir immer noch hier“, so Geschäftsführer Jochen Pfeiffer am Mittwoch bei einer Ausstellungseröffnung.

Berufen wurden außerdem: Gesche Linde zur Professorin für Systematische Theologie an der Theologischen Fakultät und Katja Siekmann zur Professorin für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur im Primarbereich an der Philosophischen Fakultät der Uni Rostock; Marc Letzig zum Professor für Schauspiel an der HMT

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen