Immobilientag : Rostock ist als Standort attraktiv

So soll der futuristische Neubau von Centogene auf der Silohalbinsel später aussehen.
So soll der futuristische Neubau von Centogene auf der Silohalbinsel später aussehen.

Kultur- und Bildungslandschaft zieht Wirtschaftsunternehmen und Wissenschaft an. Neubau der Centogene AG am Hafen schreitet voran.

svz.de von
03. Juni 2016, 05:00 Uhr

Der Immobilienmarkt ist hierzulande fortwährend in Bewegung: Über eines der Bauprojekte gab gestern unter anderem Architekt und Geschäftsführer Henry Pudewill von Gewers & Pudewill beim 14. Immobilientag in der Hansestadt Auskunft – der Neubau der Centogene AG am Rostocker Stadthafen. Das Unternehmen beschäftigt sich mit angeborenen Erkrankungen mittels gendiagnostischer Tests.

„Dieser Bau ist für uns etwas Besonderes. Das Gebäude soll nach außen seinen maritimen Charakter transportieren“, sagt Pudewill. Der Neubau werde sich dabei in die Umgebung einfügen und soll sich somit nicht von der Stadt abschotten. „Wir sind keine Lego-Architekten. Unsere Gebäude sind Sonderanfertigungen“, so der Architekt weiter. Bereits seit mehr als einem Jahr wird an dem Projekt geplant. In den nächsten Wochen soll bereits mit dem Rohbau begonnen werden. „Wir streben an, Anfang 2018 mit dem Bau fertig zu sein“, erzählt Pudewill

Doch auch weitere Bauprojekte und Entwicklungen in der Branche wurden an diesem Tag, der von Rostock Business organisiert wurde, vorgestellt. Unter dem Motto „Innovation, Digitalisierung und Marktentwicklungen – die Zukunft der Immobilienwirtschaft“ kamen die 150 Teilnehmer der Fachtagung des Öfteren ins Gespräch. „Das Interesse an Immobilien ist nach wie vor ungebrochen hoch“, sagt Martin Briesemeister von Poll Immobilien und ergänzt: „Aufgrund der niedrigen Zinsen und des weniger, verfügbaren Angebotes, steigen gerade auch hier in Rostock die Preise für Immobilien.“

Eine weitere Tendenz ist die größere Nachfrage bei Ferienwohnungen, wie Bernd Bünzow von der W & N Immobilien-Vertriebsgesellschaft erzählt: „Seit ungefähr vier Jahren verzeichnen wir diesen Trend.“ Die Nachfrage, an der Ostsee Ferienwohnungen zu bauen, ist groß, jedoch sei der Platz am Wasser beschränkt.

Für Rostock gelte das Gleiche: „Wir haben eine ganze Reihe von Bebauungsprojekten und auch permanent Anfragen von Unternehmen, die eng mit der Wissenschaft verbunden sind“, sagt Patrick Schmidt vom Rostocker Amt für Stadtentwicklung und fügt hinzu: „Rostock hat momentan ein gesundes Wachstum. Ein Grund hier zu bauen, ist die fast einmalige Kultur- und Bildungslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern.“

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