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Feierstunde : Rostock heißt seine Einwanderer willkommen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

2013 wurden in der Hansestadt 149 Zuwanderer eingebürgert

svz.de von
erstellt am 31.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Insgesamt 149 deutsche Staatsbürgerschaften hat die Rostocker Ausländerbehörde im Zeitraum vom Dezember 2012 bis zum November 2013 vergeben. Die neuen Rostocker und Deutschen kamen aus der Ukraine, aus Polen, Vietnam, Kolumbien, Tansania oder der Türkei, insgesamt 37 Nationen auf dem ganzen Globus sind vertreten. Der Jüngste war einen Monat alt, der älteste 74 Jahre.

Gestern wurden die Einwanderer des vergangenen Jahres innerhalb eines Festaktes im Rathaus offiziell und feierlich in Rostock willkommen geheißen. Dies geschah so zum dritten Mal. „Rostocker sind viele von Ihnen schon lange, Deutsche erst seit dem vergangenen Jahr“, sagte Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) in seiner Begrüßungsansprache. Die Hansestadt bemühe sich, eine offene Willkommenskultur zu schaffen, betonte er. „Unsere Stadt nimmt in dieser Angelegenheit in Mecklenburg-Vorpommern eine Vorreiterrolle ein. Als einzige Stadt haben wir einen Migrantenbeirat, in dem Eingewanderte sich in das Stadtgeschehen einbringen können“, so Roland Methling. „Nur wenn Sie Rostock mitgestalten, kann es zu Ihrer wahren Heimat werden“, sagte Daniela Boltres, Verantwortliche für internationale Projekte an der Universität Rostock. Sie selbst sei vor 27 Jahren aus Rumänien nach Rostock gezogen. „Wie jede Gesellschaft ist auch die unsere unvollkommen. Es gibt also viel zu tun“, so Daniela Boltres weiter.

Ramona-Elena Budaca lebt bereits seit langer Zeit mit ihrer Familie in Rostock, ihre deutsche Staatsbürgerschaft erhielt sie jedoch erst vor Kurzem. „Vor 13 Jahren kamen wir aus Rumänien nach Deutschland, unsere Töchter sind bereits hier geboren. Den deutschen Pass haben wir alle aber erst vergangenes Jahr im Frühling bekommen“, berichtet die 34-jährige. Für sie und ihre Familie ist Rostock inzwischen zur neuen Heimat geworden. Wie alle anderen anwesenden Migranten bekam auch sie eine Ausgabe des deutschen Grundgesetzes sowie die aktuelle Version des jährlich herausgegebenen Almanachs „Rostock zwischen zwei Sommern“ als Willkommensgeschenk der Stadt überreicht.

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