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Norddeutsche Neueste Nachrichten

25. November 2017 | 03:25 Uhr

Rostock freut sich auf 1800 Top-Talente

vom

svz.de von
erstellt am 24.Jul.2013 | 09:07 Uhr

Rostock | Die Top-Talente der Leichtathletik treffen sich in Rostock! Vom 26. bis 28. Juli finden in der Hansestadt die Deutschen Meisterschaften der U18 und U20 (DJM) statt. Zum Stand der Vorbereitungen und den Höhepunkten der Titelkämpfe befragte NNN-Mitarbeiter Oliver Kramer die Hauptorganisatoren Ralf Skopnik (1. LAV Rostock) und Dr. Thomas Millat (Kreis-Leichtathletik-Verband Rostock).

Herr Skopnik, es sind nur noch wenige Tage bis zum Start der Deutschen Jugend-Meisterschaften in Rostock. Kribbelt es schon?

Ralf Skopnik: Absolut, man merkt, dass es in die heiße Phase geht und viele Kleinigkeiten schnell zu klären sind. Wir haben vor einem Jahr mit den Planungen für diesen Höhepunkt begonnen, schließlich wollen wir den knapp 1800 Athleten aus dem gesamten Bundesgebiet ein gutes Wettkampf-Feld bereiten und uns als würdige Gastgeber präsentieren. Das wird eine Mammutaufgabe.

Wer ist in die Planungen involviert?

Skopnik: Die Organisation funktioniert nur als Team. Neben dem 1. LAV Rostock sitzen der Kreis-Leichtathletik-Verband, der Leichtathletik-Verband MV und die Hansestadt Rostock mit im Boot. Deren Mitarbeiter des Amtes für Schule und Sport haben im Stadion ganze Arbeit geleistet. Hinzu kommen Förderer und Unterstützer, ohne die so eine Meisterschaft nicht zu stemmen wäre.

Welche Höhepunkte sind in den 77 Wettbewerben zu erwarten?

Dr. Thomas Millat: Bei den Titelkämpfen geben sich die frischgebackenen Medaillengewinner der U18-WM in Donezk/Ukraine und der U20-EM in Rieti/Italien die Klinke in die Hand. Auch die zweite Garde braucht sich nicht zu verstecken. Der Jugendbereich in der deutschen Leichtathletik sieht wieder sehr erwartungsvoll aus. Außerdem werden im Rahmen der Mittelstrecken-Staffeln der Männer und Frauen Top-Athleten wie Carsten Schlangen, Sebastian Keiner und Corinna Harrer ihre Visitenkarte in der Hansestadt abgeben.

Welche Chancen können sich die heimischen Athleten ausrechnen?

Skopnik: Wir wollen bei unserem ,Heimspiel’ als ein Team aus Mecklenburg-Vorpommern auftreten. Neben den etablierten Vereinen aus Neubrandenburg, Rostock und Schwerin werden sich die Athleten aus den kleineren Abteilungen wie der HSG Uni Greifswald oder des 1. LAV Sternberg einbringen.

Millat: Allen voran die starken Kugelstoßer. Hier haben wir mit Patrick Müller und Henning Prüfer vom SC Neubrandenburg zwei heiße Eisen im Feuer. Weitere Highlights sind die Staffeln über 4x100 m, bei denen die weiblichen U18-Quartette aus Neubrandenburg und Rostock gute Chancen besitzen.

Apropos Rostock: Wer sind die Medaillenhoffnungen des gastgebenden 1. LAV?

Skopnik: Wir können auf unsere Hürdensprinter Nancy Beinlich und Julian Koszinski gespannt sein. Sie stehen in den deutschen Bestenlisten weit vorne. Interessant wird sein, wie sich Speerwerfer Tim Wiebe, der unter Mark Frank intensiv trainiert hat, schlägt. Auch Erik Eckleben über 110 m Hürden und Lena Mers über 400 m sind für eine Überraschung gut. Schade, dass die verletzte Nele Sophie Wendt und der erkrankte Louis Simon nicht mitwirken können. Sie werden ihre Kameraden aber sicher von draußen anfeuern.

DJM-Zeit ist auch Urlaubszeit. Glauben Sie, dass genügend Zuschauer diese Meisterschaft live verfolgen wollen?

Millat: Wir gehen davon aus, dass das Stadion voll wird. Die Leichtathletik-Interessierten werden kommen. Die Hauptsache ist, dass das Wetter hält.

Skopnik: Als weiteren Anreiz erwarten wir frühere Top-Athleten, die Autogramme schreiben werden. Es haben Christian Schenk, Marita-Meier Koch und Silke Möller-Gladisch ihr Kommen zugesagt. Eventuell schaut auch Astrid Kumbernuss in Rostock vorbei.

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