zur Navigation springen

Städtebaumaßnahmen : Rostock fehlen sieben Millionen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Fördermittel für Städtebaumaßnahmen fallen zu gering aus

svz.de von
erstellt am 26.Jul.2016 | 08:00 Uhr

Enttäuschung für Rostocks Oberbürgermeister: Gestern übergaben Landes-Bauminister Harry Glawe (CDU) und CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Stein symbolisch die Fördersumme von 11,84 Millionen Euro an Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos). Das Geld stammt aus dem Städtebauförderprogramm 2016 und hätte nach Methlings Geschmack höher ausfallen müssen. Nun hat die Stadt mit einem Defizit von knapp sieben Millionen Euro zu planen.

„Der Teufel liegt im Detail. Für die Maßnahmen im Stadtzentrum haben wir acht Millionen Euro beantragt. Nun erhalten wir 7,7 Millionen“, sagt Methling. Und damit nicht genug der Enttäuschung: Nur 700  000 Euro bleiben davon für Projekte der Innenstadt übrig, der große Rest sei zwingend für den Neubau des Theaters vorgesehen, so Glawe. Die Realisierung des Kulturobjektes werde mit insgesamt 25 Millionen Euro vonseiten des Landes und Bundes in den nächsten Jahren unterstützt. Die gekürzte Summe würde aber nicht dazu führen, dass Vorhaben entfallen – „es kann in einigen Bereichen zu Verzögerungen kommen“, so Stadtsprecherin Kerstin Kanaa.

Weitere Teile der knapp zwölf Millionen Euro gehen an Projekte im Rostocker Osten. 1,5 Millionen Euro kommen Dierkow zugute, wobei alleine 800  000 Euro in die Sanierung der Sporthalle in der Walter-Butzek-Straße fließen. 1,4 Millionen Euro erhält Schmarl – 1,1 Millionen Euro davon für die Erneuerung des Jugendwohnhauses in der Willem-Barents-Straße. Mit 1,2 Millionen Euro wird Toitenwinkel bedacht. Hier steht die Modernisierung der Sporthalle Pablo-Picasso-Straße im Fokus. Glawe zufolge sei eine Verschiebung der Fördermittel auf die Projekte der Innenstadt nicht möglich.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen