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Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. November 2017 | 04:30 Uhr

Preisverleihung : Rostock engagiert sich

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Sechs ehrenamtliche Helfer aus der Region für ihren freiwilligen Einsatz ausgezeichnet.

von
erstellt am 26.Aug.2014 | 10:00 Uhr

Ob Hilfe für Sprachlose, Urlaub für schwer kranke Kinder oder mehr Integration: Das Engagement in und um Rostock ist vielfältig. Gestern wurden im Citti-Park Schmarl sechs ehrenamtlich Tätige – stellvertretend für alle anderen – mit dem DM-Preis für Engagement der Initiative Helferherzen feierlich gewürdigt.

Die Drogerie hatte gemeinsam mit den Vereinen Naturschutzbund Deutschland, Deutscher Kinderschutzbund und Deutsche Unesco-Kommission zur Teilnahme an der deutschlandweiten Initiative aufgerufen. Insgesamt gab es 9175 Anmeldungen, aus denen mehr als 700 Juroren rund 1 100 Preisträger auswählten.

„Es freut mich, dass wir mit dem Preis die wertvolle ehrenamtliche Arbeit von Menschen aus unserem Umfeld honorieren können“, sagt der DM-Gebietsverantwortliche Gerhard Stell. Mit insgesamt 6000 Euro unterstützt das Unternehmen die Preisträger. Darüber hinaus erhielten sie neben Blumen eine Keramik-Skulptur der Künstlerin Hannelore Langhans. Insgesamt gingen 57 Bewerbungen aus Rostock und Umgebung ein.

„Die 1000 Euro Preisgeld werden wir für die nächste Freizeit für schwer kranke Kinder einsetzen“, sagt Hans-Michael Seuchter, Vorsitzender des Fördervereins Deutsche Kinderhilfsstiftung. Auch Inna Kirsanova, Projektleiterin des Upcycling Ateliers, kann das Geld gut gebrauchen: „Wir wollen spezielle Nähmaschinen anschaffen“, sagt die 40-Jährige. Das Atelier stellt aus Altem Neues her und integriert Menschen mit Migrationshintergrund. Für Almuth von Lukas-Sterner, Erste Vorsitzende des Vereins Unterstützte Kommunikation MV, könnte es noch weiter gehen: Am 5. September ist sie in Berlin dabei, wenn aus allen Nominierten die nationalen Preisträger ermittelt werden. „Ich würde mich freuen, weitere 2000 Euro für Menschen ohne Sprache einsetzen zu können“, so die 49-Jährige, deren Tochter nicht spricht.

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