Tag des ehrenamts : Rostock ehrt seine Helfer

Tag des Ehrenamts im Rostocker Rathaus: „Ohne die freiwilligen Helfer würden viele Bereiche des Gemeinwesens nicht funktionieren“, so Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos, r.)
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Tag des Ehrenamts im Rostocker Rathaus: „Ohne die freiwilligen Helfer würden viele Bereiche des Gemeinwesens nicht funktionieren“, so Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos, r.)

Mehr als 200 für das Gemeinwohl engagierte Bürger gewürdigt

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06. Dezember 2014, 10:00 Uhr

„Es macht Spaß, in dieser Stadt zu leben, in der sich so viele Menschen ehrenamtlich einbringen“, so Roland Methling (parteilos). Stellvertretend für Tausende würdigte der Rostocker Oberbürgermeister am gestrigen Tag des Ehrenamts gemeinsam mit Prof. Ralf Friedrich (SPD) vom Bürgerschaftspräsidium mehr als 200 für das Gemeinwohl engagierte Bürger im Rathaus. Zwölf der Ehrenamtler aus den Bereichen Gesellschaft und Politik sowie Soziales, Bildung, Gesundheit und Sport erhielten Urkunden und Blumen. Einer davon war Karl Scheube (SPD), langjähriger Vorsitzender des Ortsbeirats Brinckmansdorf. „Meckern ist einfach, aber ich will Dinge verändern und mich selbst einbringen“ – so beschreibt Scheube seine Motivation. Seit der Wende war er politisch aktiv. „Zu guten Zeiten habe ich mich mindestens 20 Stunden pro Woche ehrenamtlich eingesetzt“, sagt der heute 72-Jährige, der seit 1959 in Rostock lebt. Mittlerweile habe er seinen Aufwand jedoch aus Altersgründen ein wenig zurückgefahren.

Darüber hinaus verlieh Finanzsenator Chris Müller (SPD) Ehrennadeln für freiwillige Leistungen im Brand- und Katastrophenschutz. Und mit der Skulptur „Die Trinkende“ ehrte der Verein Rostocker Sieben den Kiwanis-Club für seine ehrenamtlichen Verdienste um die Hansestadt.

Die Mittel der Otto und Clara Gütschow-Stiftung kamen der Rostocker Tafel (1867 Euro), dem Verein Wohltat (2867 Euro) und dem hiesigen Kreisverband des Arbeitslosenverbandes (2467 Euro) zugute.

„Die Menschen, die sich in unserer Hansestadt ehrenamtlich engagieren, tragen ganz wesentlichen zu einem friedvollen und funktionierenden Gemeinwesen bei“, sagte Oberbürgermeister Methling. Ohne den Einsatz dieser Menschen würden viele Bereiche nicht funktionieren. „Unsere Gesellschaft wäre ohne dieses persönliche Engagement um ein Vielfaches ärmer und farbloser“, führte Methling aus.

Der Tag des Ehrenamtes wird in Rostock seit 2001 begangen. Schon ein Jahr später wurden erstmals nach dem zweiten Weltkrieg wieder Mittel aus der 1920 ins Leben gerufenen Otto und Clara Gütschow-Stiftung ausgereicht, die nach Stiftungszweck Suppenküchen zugute kommen sollen.

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