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Norddeutsche Neueste Nachrichten

25. November 2017 | 09:03 Uhr

Aufbrüche : Rostock: Diebe plündern Autos

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Keine Tabuzonen: Gleich mehrere Wagen wurden in der Nacht aufgebrochen.

von
erstellt am 28.Jan.2015 | 07:00 Uhr

Diebe machen die Rostocker Straßen unsicher – und ihre Ziele sind vor allem parkende Autos. „Allein am Montagabend hatten wir vier Aufbrüche von Fahrzeugen“, berichtet Yvonne Hanske, Sprecherin der Polizeiinspektion.

Der Abend begann für die Rostocker Beamten mit eingeschlagenen Scheiben bei einem Lieferwagen in der Südstadt. Die Fahrerin verließ ihren Wagen lediglich für wenige Minuten. Aus diesem Grund ließ sie Handtasche und Handy in dem Skoda zurück, die dann auch prompt nach Einschlagen einer Seitenscheibe gestohlen wurden. „Wir raten davon ab, irgendwelche Wertgegenstände im Wagen zu lassen. Das ist einfach kein richtiger Aufbewahrungsort für wertvolle Sachen. Ein Auto ist kein Tresor“, so Hanske weiter.

Ebenfalls am Montag brachen Diebe drei weitere Autos auf, am Lindenpark und in der Tiergartenallee. Bei diesen wurden ebenfalls die Scheiben eingeschlagen und im Anschluss die Taschen oder Rucksäcke entwendet.

„Auch wenn man eine Tasche in dem Fußraum des Beifahrersitzes liegen lässt, ist das ein sehr unsicheres Versteck. Denn Diebe können diese durch die Scheiben erkennen und schrecken offensichtlich nicht davor zurück, zu drastischen Mitteln zu greifen“, betont Polizeisprecherin Hanske.

Deshalb sollten Gegenstände wie Rucksäcke, Handys, Navigationsgeräte auch nicht nur für kurze Zeit liegen gelassen werden. „Die bisherigen Fälle zeigen, dass es für die Autodiebe keine Tabuzonen gibt – ob vor dem Krankenhaus, am Friedhof oder vor der Kita – überall muss man damit rechnen, dass die eigene Sorglosigkeit ausgenutzt wird.“

In der vergangenen Woche wurden innerhalb von 24 Stunden elf Diebstähle angezeigt, bei denen Seitenscheiben an Autos eingeschlagen und dann Gepäckstücke entwendet wurden. Die betroffenen Stadtteile waren die Südstadt, die Kröpeliner-Tor-Vorstadt sowie die Rostocker Innenstadt. Geöffnet wurden sogar Wagen, bei denen nur die Halterung eines Navis von außen erkennbar war.

 

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