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Norddeutsche Neueste Nachrichten

24. November 2017 | 14:19 Uhr

Wirtschaftsforum : Rostock beweist sich als Regiopole

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Wirtschaftsforum mit Partnern heute und morgen. Standortanalyse mit 500 Firmen soll Aufschlüsse geben.

von
erstellt am 21.Apr.2016 | 12:00 Uhr

Der Austausch beginnt: Seit März ist Rostock Partner im Deutschen Regiopole-Netzwerk zusammen mit anderen kleinen Großstädten – Bielefeld, Erfurt, Paderborn, Siegen und Trier. Heute und morgen besuchen Wirtschafts- und Wissenschaftsvertreter der Partner sowie aus Hamburg und Berlin Rostock zum ersten Wirtschaftsforum Regiopolregion. Thema: Energie- und Rohstoffeffizienz.

Als Regiopolregion will Rostock Kräfte von Hansestadt und der Region, zu der neben dem Landkreis auch Ribnitz-Damgarten und Ahrenshoop gezählt werden, bündeln – in Wissenschaft, Wirtschaft, Sozialem und Kultur. Seit 2012 gibt es eine Geschäftsstelle mit heute zwei Mitarbeiterinnen. Ihr Fokus: Regionalmarketing und Regionalentwicklung. Dafür gibt es auch Partner wie die Stadt und den Landkreis, Unterstützer wie Rostock denkt 365° und einen Lenkungsausschuss.

Anregungen der Unternehmer?

„Potenziale in der Region müssen zusammengehalten werden“, sagt Dr. Christine Grünewald vom Ausschuss. Sie ist auch Leiterin des Bereichs Innovation, Umwelt, Verkehr und Maritime Wirtschaft bei der Industrie- und Handelskammer zu Rostock, die auch zu den Partnern zählt. In der Geschäftsstelle arbeiten Kathleen Bartels und Nadine Boese. „Wir haben aktuell eine Standortanalyse ausgeschrieben“, sagt Bartels. Bis Ende der Woche gehen Angebote ein. Das Unternehmen, das den Zuschlag erhält, soll 500 Unternehmen der ganzen Region zu ihrer Zufriedenheit in der Regiopole und Bedarfen befragen. „Man kann Rostock nicht losgelöst von seinem Umland untersuchen“, sagt Bartels. Das würde auch ein Unternehmer, der sich ansiedeln will, nicht tun. Gerade bei Standortansiedlungen sei der gemeinsame Verflechtungsraum wichtig. Die Standortanalyse soll bis Herbst Aufschlüsse bringen, wie die Regiopolregion noch attraktiver werden kann.

Letztlich zielen die Bestrebungen darauf ab, „die Region Rostock wirtschaftlich und sozial zu stärken“, sagt Grünewald. Trägerverein der Regiopolregion ist der Verein Region Rostock Marketing Initiative.

Die Regiopolregion hat für den Zeitraum 2015 bis 2017 insgesamt 593 000 Euro zur Verfügung – von Partnern und durch Förderung des Wirtschaftsministeriums. Finanziert werden davon auch Projekte wie das Kunst- und Kulturfestival Regiopolis mit 20 000 Euro. Dafür entstehen neue Beiträge, es solle aber auch „sichtbar machen, was wir schon für Projekte haben“, sagt Boese. Auch die Lange Nacht der Wissenschaft tritt mit unter den Mantel Regiopolis – so sollen ein Netzwerk und größere Aufmerksamkeit für alle Beteiligten befördert werden.

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