zur Navigation springen

Rostock: Als Stadt der Wissenschaft weiter profilieren

vom

svz.de von
erstellt am 26.Feb.2012 | 09:09 Uhr

Rostock | Die Hansestadt Rostock will sich deutschlandweit als Wissenschaftsstadt mit Zukunft profilieren. Die Hansestadt liegt im bundesweiten Wettbewerb "Stadt der jungen Forscher" neben Jena aussichtsreich im Finale. Ende März wird ermittelt, welche Stadt sich über eine Förderung von 65 000 Euro freuen kann. "Mit an Bord sind alle Rostocker Gymnasien und Regionalschulen", sagte der Geschäftsführer des Vereins "Rostock denkt 365 Grad", Michael Lüdtke.

Sollte Rostock beim Wettbewerb erfolgreich sein, werde 2013 mit dem Preisgeld der neue Wettbewerb "Wir machen Wind" ausgelobt. "Dabei sollen alle 2500 Schüler der 8. bis 12. Klassen erreicht werden", erklärte Lüdtke. Ziel sei es, neue Gemeinschaftsprojekte von Schulen und wissenschaftlichen Einrichtungen anzustoßen.

"Wir haben schon gezeigt, dass wir bei den jungen Forschern gut mithalten können." Nach einer großen Schülerkonferenz im Jahr 2011 wurde eine Testphase für den Wettbewerb "Stadt der jungen Forscher" gestartet. Daraus kristallisierte sich eine Gruppe von 180 Schülern heraus, die insgesamt sieben Projekte weiterbearbeiteten. "Am wichtigsten ist Rostocks junger Generation eine intakte Umwelt, entsprechend sind die Schwerpunkte der Projekte." Einige seien schon bei "Jugend forscht" angemeldet.

So gebe es bereits eine Schüler-Arbeitsgruppe in der Krusensternschule, die zusammen mit der Rostocker Straßenbahn AG und dem in der Hansestadt beheimateten Leibniz-Institut für Katalyse an einem umweltfreundlicheren Bus arbeitet. Dieser soll klimaschädliches Kohlendioxid aufnehmen und binden können.

Schüler des Innerstädtischen Gymnasiums forschen an einem "grünen Computer", der weniger Energie verbraucht und dessen sämtliche Bauteile entweder abbaubar sind oder zumindest wiederverwertet werden können. "Aus diesem Projekt kann sich auch eine Schülerfirma entwickeln", sagte Lüdtke.

Die Auszeichnung "Stadt der jungen Forscher" wird von der Körber-Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung und der Deutsche-Telekom-Stiftung verliehen. Bisherige Preisträger sind Göttingen, Gießen, Kiel und Karlsruhe.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen