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Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. Oktober 2017 | 21:27 Uhr

Demonstration : Rogida startet neuen Anlauf

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Bündnis „Rostock nazifrei“ organisiert Gegen-Kundgebungen für geplante Demo am Sonntag.

von
erstellt am 24.Feb.2015 | 06:00 Uhr

Rogida startet einen neuen Versuch: Für Sonntag hat eine Einzelperson eine Demonstration unter dem Titel „Rostocker gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Rogida) angemeldet, wie Rathaussprecher Ulrich Kunze bestätigt. Der Anmelder rechnet mit 300 Teilnehmern. Die Strecke der Demonstration soll derselben entsprechen, die bereits für die Kundgebung im Januar anvisiert worden war – vom Hauptbahnhof Süd über Platz der Freundschaft, Goetheplatz, Vögenteich, Kröpeliner Straße bis zum Neuen Markt. Nach heftigem Gegenwind vonseiten verschiedener Initiativen hatte Rogida im Januar seine Demo abgesagt.

Und auch dieses Mal formiert sich unter der Leitung des Bündnisses „Rostock nazifrei“ bereits im Vorfeld Widerstand. Geplant sind zwei Gegendemonstrationen sowie mehrere Kundgebungen unter dem Motto „Rostock für alle“. Der friedliche Protest soll ebenfalls am Sonntag stattfinden. „Die bisherigen Gida-Demonstrationen, die es in Mecklenburg-Vorpommern seit dem 6. Dezember 2014 gab, sind nicht an einer Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen interessiert. Stattdessen verunsichern sie Teile der Bevölkerung, verunglimpfen Menschen und lehnen demokratische Grundwerte ab“, sagt Claudia Barlen, Mitglied der Rostocker SPD und Sprecherin von „Rostock nazifrei“. Torsten Sohn, ebenfalls Sprecher des Bündnisses, sieht in den hiesigen Pegida-Ablegern einen verlängerten Arm der NPD, die diese nutzten, um neue Wählerschichten zu erreichen. Dem will „Rostock nazifrei“ mit Aufklärung entgegenwirken.  
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