Rostock : „Ringer“ erobern Dürerplatz

Zum Umzug gratulieren Kulturamtsleiterin Michaela Selling (v. l.), Restaurator Reiner Bloch, Abschlepper Klaus-Dieter Krüger, Ortsbeiratsvorsitzender Karsten Cornelius und Sarah Linke, Verantwortliche für Rostocks Kunst im öffentlichen Raum.
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Zum Umzug gratulieren Kulturamtsleiterin Michaela Selling (v. l.), Restaurator Reiner Bloch, Abschlepper Klaus-Dieter Krüger, Ortsbeiratsvorsitzender Karsten Cornelius und Sarah Linke, Verantwortliche für Rostocks Kunst im öffentlichen Raum.

Jo Jastrams Bronzefigur hat den Umzug aus der Südstadt ins Hansaviertel gemeistert.

svz.de von
15. Mai 2018, 21:00 Uhr

Angekommen: Die Bronzefigur „Ringer“ von Jo Jastram hat heute Vormittag ihr neues Domizil auf dem Dürerplatz bezogen. Mit einem Abschleppwagen wurden die mehr als eine Tonne schwere Skulptur und der 3,5 Tonnen Granitsockel auf die Grünfläche im Hansaviertel gehievt. Der Ortsbeirat hatte sich dafür eingesetzt, den Platz durch Kunst aufzuwerten.

„Jetzt ist es endlich soweit“, sagt der Vorsitzende des Gremiums, Karsten Cornelius (SPD), sichtlich glücklich über das Erreichte. Vier Jahre lang hatten er und seine Mitstreiter bei der Stadt um eine Skulptur aus deren Fundus gebuhlt. Obwohl die „Ringer“, die zuvor vor der Stadthalle standen, nicht seine erste Wahl waren, ist Cornelius froh über die Installation. „Sie passt thematisch und von der Größe optimal hier hin“, sagt er.

Um den beiden Bronze-Sportlern auf dem steinernen Sockel einen festen Stand zu verschaffen, musste Restaurator Reiner Bloch mit schwerem Gerät drei Löcher in den schwedischen Bohus-Granit bohren. Der Profi hat sich bereits um städtebauliche Projekte wie die Sanierung der Wasserläufe vor dem Kröpeliner Tor gekümmert. Nachdem die Ringer mithilfe von Abschlepper Klaus-Dieter Krüger optimal ausgerichtet waren, konnten sie schließlich einbetoniert werden. Einzige Sorge von Anwohnern und Kulturamtsleiterin Michaela Selling: dass die Skulptur in unmittelbarer Nähe des Ostseestadions Opfer von Vandalismus werden könnte. Dennoch hat Ortsbeiratschef Karsten Cornelius bereits die nächste Idee, um sein Hansaviertel aufzuwerten: „Zwischen der Parkstraße und der Thünenstraße haben wir einen zirka 200 Meter langen Grünstreifen, der Platz für weitere Figuren bieten würde.“

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