Verkehr : Rigaer Straße wird umgebaut

Drei Kreisverkehre – der größte am Knoten Ostseeallee – sollen den Verkehrsfluss verbessern. Grafik: Stepmap/NNN
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Drei Kreisverkehre – der größte am Knoten Ostseeallee – sollen den Verkehrsfluss verbessern. Grafik: Stepmap/NNN

Im Frühjahr startet die grundhafte Sanierung der Verbindungsachse zwischen St.-Petersburger-Straße und Ostseeallee. Kreisel und Bäume sollen für eine entspannte Fahrt sorgen.

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13. November 2014, 11:00 Uhr

Darauf haben die Anwohner der Rigaer Straße seit den 90er-Jahren gewartet: Im Frühjahr startet der erste von drei Sanierungsabschnitten zwischen St.-Petersburger-Straße und Ostseeallee. „Wir beginnen mit dem mittleren Teil, dort sind die Zustände am schlimmsten“, sagt Tief- und Hafenbauamtschef Heiko Tiburtius. Die Ausschreibung dafür soll in den kommenden Tagen erfolgen, für die Arbeiten wird der Abschnitt voraussichtlich voll gesperrt.

„Die Verkehrssituation wird harmonischer, übersichtlicher und so auch sicherer“, sagt Tiburtius. Dafür sollen vor allem die drei geplanten Kreisel sorgen. Außerdem werden Gehwege gebaut, die 2,10 bis 2,40 Meter Platz bieten und die durch einen vier Meter breiten Grünstreifen von der Straße getrennt sind. Dieser wird mit 60 Bäumen bepflanzt, elf bestehende Bäume müssen allerdings für die Kreisel weichen. Dennoch falle die Ökobilanz „in diesem Fall richtig positiv“ aus, so Tiburtius.

Auch aus Sicht von Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne) handelt es sich um eine „Musterplanung“. Nicht nur wegen der Kreisel und der Bäume, sondern auch wegen des lärmmindernden Asphalts, der die DDR-Betonplatten aus den 60er-Jahren ersetzt. „Die ganze Anlage ist überwiegend in einem total zerschlissenen Zustand“, sagt Tiburtius. Wenn die Autos über die bröckelnden Betonkanten fahren, sorge das für eine zusätzliche Belastung der Anwohnerohren. Bis auch die letzten Platten verschwinden, dauert es allerdings noch. Die Abschnitte zwei und drei werden laut Plan erst 2017 fertig.

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