Richtkrone weht über Himmelspforte

<strong>Auf den guten Baufortschritt</strong> stoßen Investor Dirk Vogt und Zimmerergeselle René Brückner von der Firma Zimmerermeister Karsten Jantzen mit einem Schluck Korn an.<foto>Georg Scharnweber</foto>
Auf den guten Baufortschritt stoßen Investor Dirk Vogt und Zimmerergeselle René Brückner von der Firma Zimmerermeister Karsten Jantzen mit einem Schluck Korn an.Georg Scharnweber

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01. Juni 2012, 08:17 Uhr

Stadtmitte | Am Jakobikirchplatz hat das neue Ärzte- und Geschäftshaus gestern Richtfest gefeiert. Damit liegen die Investoren nur ganz knapp hinter ihrem ursprünglich angedachten Zeitplan. Schon im November soll an der Adresse Zur Himmelspforte der neue Komplex mit Praxen und Büros eröffnet werden. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf sechs Millionen Euro. Auf 4000 Quadratmetern gestalten Mediziner, Steuerberater und Geschäftsleute ihre Büroräume nach eigenen Vorstellungen.

Dirk Vogt, Steuerberater und einer der Bauherren, ist mit den Fortschritten auf der Baustelle zufrieden. "Bei den Gründungsarbeiten gab es einige Verzögerungen wegen der Archäologentätigkeit", sagt Vogt. Jetzt aber sei er zuversichtlich, dass alle restlichen Arbeiten rechtzeitig ausgeführt werden. Nachdem gestern der Richtkranz hochgezogen wurde, werden in den kommenden Tagen die Fassadenelemente angebracht. Schon Ende nächster Woche soll dieser Arbeitsschritt geschafft sein. Dann wird der riesige Kran abgebaut, die Elektrik und der Trockenbau angegangen.

Eine kleine Gastronomie im Erdgeschoss fehlt noch

Und noch etwas freut die Investoren Vogt, Dr. Annekatrin Heine, Dr. Norbert Schulz und Holger Reetz: Die künftigen Mieter stehen mit einer kleinen Ausnahme bereits fest. So werden im Erdgeschoss ein Optiker, ein Sanitätshaus und eine Apotheke einziehen. Darüber gibt es Platz für die Medizintechnik, einen Zahnarzt, Anästhesie, Radiologie und Allgemeinmedizin. Im zweiten Obergeschoss schließlich werden die Augenärzte ihr neues Domizil finden, während unterm Dach die Steuerberater, die Augendiagnostik sowie ein Gynäkologe untergebracht sein werden. Ebenerdig wird es 25 Pkw-Parkplätze für die Mieter geben. Für Kunden und Patienten gibt es in direkter Nachbarschaft eine ganze Reihe Parkhäuser.

Besonders freut sich Vogt auf den großen Konferenzraum, der sich über die gesamte Breite des Hauses erstrecken wird. "Den können dann auch die anderen Mieter des Hauses mitnutzen", sagt Vogt. Außer in den Zeiten, an denen seine Mitarbeiterinnen den Raum für ihre Yoga- und Pilatesübungen nutzen, fügt der Investor scherzhaft hinzu.

Derzeit verteilen sich die Büroräume der Steuerberater Vogt und Reetz über drei Etagen. "Wir wollten endlich mal wieder auf einer Etage sein, kurze Wege haben", sagt Vogt. So eine Immobilie in der Innenstadt zu finden, noch dazu zu einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis, sei schwierig. Als dann auch die augenärztliche Gemeinschaftspraxis von ihrem Wunsch sprach, sich zu vergrößern, und noch dazu die baufinanziellen Bedingungen günstig waren, entschlossen sich die vier Investoren dazu, selbst Bauherren zu werden. "Natürlich werden dadurch auch wieder einige Räume in der Innenstadt frei", sagt Vogt.

Nur einen Mieter wünschen sich die Bauherren noch. "Wir suchen eine kleine Imbiss-Gastronomie", verrät Vogt. Diese könnte im Erdgeschoss einen Teil der Loggia mit Blick auf den Jakobi-kirchplatz nutzen.

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