Marinestützpunkt Hohe Düne : Richtkranz über neuem Gebäude

Freuen sich auf die Fertigstellung des Neubaus für die Feuerwehr im Marinestützpunkt Hohe Düne: Fregattenkapitän Hans-Joachim Schulz (l.) und Brandamtsrat Michael Kröger.
Freuen sich auf die Fertigstellung des Neubaus für die Feuerwehr im Marinestützpunkt Hohe Düne: Fregattenkapitän Hans-Joachim Schulz (l.) und Brandamtsrat Michael Kröger.

Für verbesserte Bedingungen der Stützpunktfeuerwehr werden 6,8 Millionen Euro investiert. Fertigstellung ist für September geplant

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22. Februar 2018, 21:00 Uhr

Auf dem Marinestützpunkt Hohe Düne ist am Donnerstag ein wichtiges Etappenziel erreicht worden: Über dem modernen Rohbau der neuen Stützpunktfeuerwehr flatterte der Richtkranz. Zimmermann Sven Kitzmann sprach den Richtspruch und wünschte den Bauherren und künftigen Nutzern Glück. Die symbolischen Nägel schlugen Fregattenkapitän Marco Lehmann, Brandamtsrat Michael Kröger und Katja Ladenthin ein. „Der Neubau war erforderlich, weil die vorhandene Infrastruktur für einen Personaleinsatz von maximal 34 Feuerwehrleuten nicht mehr ausreichend ist“, sagt Holger Richter, Dezernent des Betriebes für Bau und Liegenschaften (BBL), der das Bundesministerium für Verteidigung als Bauherrn vertritt. Mehr als 6,8 Millionen Euro werden in das Vorhaben investiert. „Die neue Gesamtstärke der Feuerwache wird 67 Feuerwehrleute betragen“, so Richter. Pro Schicht sind das Tag und Nacht 13 Leute. Ein großer Vorteil dieser neuen Stützpunktwehr ist die Lage auf dem Gelände. Das Gebäude nach den Plänen des Braunschweiger Architekturbüros Struhk-Architekten liegt näher am Hubschrauberlandeplatz und am Hafenbecken bei den Korvetten. Denn deren Zahl erhöht sich perspektivisch.

„Der Entwurf der Architekten basiert auf der Idee, ein Gebäude zu konstruieren, das der Nutzung der Feuerwachen der Bundeswehr entspricht“, sagt Rolf Wachtel, stellvertretender Leiter des Brandschutzzentrums der Bundeswehr. Vor allem die Schwarz-Weiß-Trennung ist eine wichtige Verbesserung der Gesundheitsvorsorge der Mitarbeiter. Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, die mit Rauch kontaminierte Kleidung separat zu lagern. Der Bereich Instandhaltung, Pflege und Wartung der Einsatztechnik wird durch den Neubau ebenfalls verbessert. Brandamtsrat Michael Kröger als Leiter der Stützpunktfeuerwehr freut sich auf die Fertigstellung: „Das sind schon großartige Bedingungen, da kann man sich nur drauf freuen.“ In dem Gebäude wird es sechs Fahrzeugstellplätze geben. Außerdem ist eine Leitstelle integriert, die über moderne Alarmierungs- und Dokumentationstechnik verfügt.

Die Fertigstellung ist für den September dieses Jahres vorgesehen.

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