Neubau : Richtfest am Fischereikai

Der Hallenneubau im Fischerweg wird für den Umschlag von Stück- und Massengütern  einsatzklar gemacht.
Der Hallenneubau im Fischerweg wird für den Umschlag von Stück- und Massengütern einsatzklar gemacht.

In der 3800 Quadratmeter großen Halle sollen künftig einige Metallbetriebe ihre Basis haben.

svz.de von
07. Juli 2014, 08:00 Uhr

Die neue Halle am Fischerweg des Rostocker Fischereihafens hat Gestalt angenommen. Heute ist Richtfest. Aus diesem Anlass will Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) auch gleich die Verbindungsstraße zum Warnowkai, ein vom Land gefördertes Infrastrukturprojekt, eröffnen.

In dem 3800 Quadratmeter großen Neubau sollen künftig einige Metallbetriebe ihre Basis haben. Sie können dann dringend benötigte Hallenflächen unmittelbar im Kaibereich freiziehen. Der Bau musste mehrfach unterbrochen werden. Zunächst wegen der Überreste eines Luftschutzkellers der Heinkel-Werke im Bauuntergrund, schließlich wegen eines Bombenfunds. „Das kostete Zeit und Nerven, aber dank eines guten Miteinanders mit dem Munitionsbergungsdienst und dem zuständigen Landesamt konnte der Bau weitergehen“, erklärt Daniele Priebe rückblickend, die sich freut, dass nun trotz der Anfangsschwierigkeiten im Oktober der Einzug erfolgen kann. Am Kai wird dann die Halle für den Umschlag von Stück- und Massengütern einsatzklar gemacht. Bei dem Neubau handelt es sich um das erste große eigene Hochbauprojekt des Hafens, nachdem in den vergangenen Jahren etliche alte Gebäude saniert bzw. abgerissen wurden. Ursprünglich sollte die 135 mal 32 Meter große Werkstatthalle inklusive Büro- und Sozialanbau bereits Ende vergangenen Jahres fertiggestellt sein. Die beim Baustart mit 2,5 Millionen Euro bezifferten Kosten des Projekts, das unter Regie der Firma Freyler Industriebau aus Riesa realisiert wird, dürften sich wegen der genannten Probleme um etwa zehn Prozent verteuern.

Im Fischereihafen gingen im vorigen Jahr fast 1,2 Millionen Güter über die Kaikanten – das Gros der Umschlagsgüter bildete Holz. Daran wurde in den ersten sechs Monaten dieses Jahres nahtlos angeknüpft. „Wir konnten sogar noch ein wenig drauflegen“, erklärt die Hafenchefin. Der Fischereihafen ist nicht nur ein Nischenhafen für Umschlagsgüter, sondern auch gefragtes Gewerbegebiet für etwa 150 Ansiedler.


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