RGS will Walleingang verschönern

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22. März 2013, 08:15 Uhr

Rostock | Neue Wege, ebene Rasenflächen und ein verlängerter Rodelberg - das plant die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (RGS) für den Nordeingang des Oberwalls. Im Juli sollen die Bauarbeiten neben dem gerade fertiggestellten Kröpeliner-Tor-Vorplatz beginnen. "Wir wollen die Umgestaltung des Eingangs zu den Wallanlagen noch in diesem Jahr abschließen", sagte die RGS-Stadtplanerin Odett Freiberg im Ortsbeirat Stadtmitte. Ziel sei es, eine bessere Wegeverbindung zu schaffen. Dazu werden die Hochbeete abgerissen und der Weg über eine Art Rampe geführt. "Sie schließt an den Weg entlang der Stadtmauer an", so Freiberg. Auch die Treppe zur Teufelskuhle soll in dem Zusammenhang saniert werden.

Straßen und Graben werden fertig

Den Großteil ihrer Arbeit wird die RGS in diesem Jahr im Petriviertel leisten. "2013 werden dort alle Straßen fertig", so Freiberg. Auch der Hauptgraben parallel zur Bahnhofstraße soll entstehen. Außerdem sollen die Freifläche und die Sporthalle sowie ein Toilettenhäuschen an der Petrischanze gebaut werden.

Ein weiteres Projekt im Sanierungsgebiet ist die Erneuerung des Platzes am Wendländer Schilde. Wo jetzt noch der wilde Parkplatz vor der Nikolaikirche ist, soll bald ein asphaltierter und bewirtschafteter Parkplatz entstehen. Der Parkplatz am Kuhtor hingegen könnte ganz verschwinden. Die RGS will prüfen, ob auf der ehemals bebauten Fläche wieder Gebäude entstehen können.

An städtebaulichen Planungen will die RGS in diesem Jahr einen Wettbewerb für die Nordkante des Neuen Marktes anschieben. Auch ein Wettbewerb zu Kunststandorten im Petriviertel ist vorgesehen. "Eventuell wird es außerdem einen Wettbewerb für das Societätsgebäude in der August-Bebel-Straße 1 geben", sagt Freiberg.

Hermannstraße wird erst 2014 saniert

Nach hinten verschiebt sich die Sanierung der Hermannstraße. Zwar sind die Fördermittel für die Erneuerung der Straße und des angrenzenden Eingangs zu den Wallanlagen schon bewilligt worden. Da es aber offenbar Abstimmungsprobleme mit anderen an der Baumaßnahme Beteiligten gegeben hat, verschiebt sich das Projekt nach hinten. Es soll voraussichtlich 2014 in Angriff genommen werden.

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