Bau : Reutershäger Kinder freuen sich auf neue Kita

Auf ein neues Kita-Gebäude haben Frederik (von links), Alicia, Isabel, Neele, Hannah, Isabell und Ian lange gewartet. Mit einem symbolischen Spatenstich haben sie gestern den Bau in Reutershagen begonnen. 2,7 Millionen Euro kostet das Vorhaben.
Auf ein neues Kita-Gebäude haben Frederik (von links), Alicia, Isabel, Neele, Hannah, Isabell und Ian lange gewartet. Mit einem symbolischen Spatenstich haben sie gestern den Bau in Reutershagen begonnen. 2,7 Millionen Euro kostet das Vorhaben.

Die Einrichtung Tierhäuschen erhält an anderer Stelle Ersatzneubau für 2,7 Millionen Euro. Plätze werden von 66 auf 117 aufgestockt.

svz.de von
15. Juni 2016, 08:00 Uhr

Über einen Neubau freuen sich die Kinder der Reutershäger Kita Tierhäuschen. Gestern haben Jungen und Mädchen eine Zeitkapsel mit Zeichnungen gefüllt und in die Erde gelassen. Die 66 Jungen und Mädchen werden in einem Jahr in das neue Gebäude im Fritz-Triddelfitz-Weg einziehen können. „Wir freuen uns sehr auf das Haus und hoffen, dass wir es im Sommer 2017 beziehen können“, sagt Andrea Rittiger, Geschäftsführer vom Kita-Träger Arbeiter-Samariter-Bund. Bis zu 117 Kinder können dann dort betreut werden. 2,7 Millionen Euro kostet der Neubau mit einer Fläche von rund 1600 Quadratmetern.

Auf zwei barrierefreien Geschossen werden künftig acht Gruppen untergebracht. „Im Untergeschoss gibt es drei Krippen- und eine Integrativgruppe, einen Versorgungstrakt und einen Kinderwagen-Abstellraum“, sagt Susanne Soyeaux, Leiterin der Kita. Im oberen Geschoss werden drei Kindergarten- und ebenfalls eine Integrativgruppe Platz finden. „Wir bekommen einen Sport- und Multifunktionsraum und einen Therapieraum“, so Soyeaux.

Das Außengelände wird mit einer Matschfläche versehen, einer Rollerbahn und Klettergerüsten aller Art. „Die Geräte, die noch funktionsfähig sind, wie etwa die Schaukeln, bauen wir auf dem alten Gelände ab und auf dem neuen wieder auf“, sagt Hausmeister Thomas Kalg.

Die alte Kita Tierhäuschen in der Schweriner Straße wurde 1967 errichtet. „Sie entspricht nicht mehr den erforderlichen Standards“, begründet Nico Seefeldt, Sprecher vom Eigenbetrieb Kommunalen Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt, der auch Bauherr ist.

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