Bürgerschaft : Reinigungs-Gebühren steigen jetzt moderater

Die Gebühren für die Straßenreinigung sollen noch einmal neu berechnet werden.
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Die Gebühren für die Straßenreinigung sollen noch einmal neu berechnet werden.

Rostocker Bürgerschaft beschließt überarbeitete Gebührensatzung.

svz.de von
05. Dezember 2013, 20:51 Uhr

Die Bürgerschaft hat am Mittwoch eine überarbeitete Gebührensatzung für die Straßenreinigung beschlossen. Demnach steigen die Beiträge nur noch um 4 bis 18 Prozent, in der ursprünglich von der Verwaltung vorgelegten Fassung sollten sie um bis zu 79 Prozent angehoben werden.

Die neue Kalkulation fällt deswegen günstiger aus, weil einige Sonderleistungen nun doch weiter über den kommunalen Zuschuss abgedeckt werden. Das hatte die Bürgerschaft auf Antrag der Linksfraktion zur Bedingung für ihre Zustimmung gemacht. Davon betroffen sind beispielsweise die zusätzlichen Handreiniger, der Radwegewart und der mobile Abfallsauger, der um einen weiteren Sauger ergänzt wird. Zusammengenommen kosten sie rund 300 000 Euro. Das Team Fugengrün hingegen wird auch weiterhin auf die Rostocker Beitragszahler umgelegt. Es soll im kommenden Jahr noch um ein weiteres Team verstärkt werden und kümmert sich um die Beseitigung von Wildwuchs auf gepflasterten Gehwegen. Diese Leistung schlägt mit fast 170 000 Euro durch. Umgerechnet liegen die Beiträge pro Flächenmeter in den Reinigungsklassen eins bis sieben nun zwischen 5,28 Euro und 75,84 Euro.

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