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Neues Zentrum : Rat und Hilfe für chronisch kranke Kinder

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Unimedizin eröffnet Sozialpädiatrische Anlaufstelle in Rostock

Neue Anlaufstelle für chronisch kranke Kinder: An der Universitätsmedizin Rostock hat jetzt ein Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) die Arbeit aufgenommen. Dort werden Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren versorgt, die an einer chronischen Erkrankung leiden, behindert sind oder denen eine Behinderung droht.

„Wir möchten die Betroffenen im alltäglichen Leben unterstützen und ihnen mehr Normalität ermöglichen“, so SPZ-Leiterin Dr. Heike Haase. Ziel sei es, früh Entwicklungsstörungen zu erkennen und gemeinsam mit den Eltern spezielle Therapien und Förderungen auf den Weg zu bringen. Die Kinder und ihre Familien werden dabei über Jahre hinweg begleitet. Mitarbeiter des Zentrums koordinieren Behandlungen, vermitteln Therapeuten und Psychologen, besprechen die Schullaufbahn und vieles mehr. „Eltern kranker Kinder müssen nicht mehr viele verschiedene Stationen anlaufen, um ans Ziel zu gelangen“, so Haase. „Sie kommen einfach zu uns.“

Darüber freut sich auch Anja Scheel. Ihr Sohn Mattheus (8) ist wegen Bewegungsstörungen und Problemen mit der Muskulatur schon bei 20 Ärzten vorgestellt worden. „Bis nach Wismar und Schwerin wurden wir geschickt“, sagt die Rostockerin. Ohne Führerschein sind diese Wege für sie nicht zu bewältigen – und jetzt auch nicht mehr nötig.

Das Sozialpädiatrische Zentrum ist in der Ambulanz der Kinder- und Jugendklinik der Rostocker Unimedizin untergebracht. Für die Behandlung ist eine Überweisung vom Kinderarzt notwendig.

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