Radiomoderator Japke sitzt weiter in U-Haft

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12. Juni 2012, 09:05 Uhr

Rostock | Marcus Japke bleibt weiter in Untersuchungshaft. Über einen möglichen neuen Haftprüfungstermin für den Radiomoderator, dem Kindesmissbrauch vorgeworfen wird, macht die Staatsanwaltschaft Rostock zurzeit keine Angaben. "Wir wollen in Ruhe weiterarbeiten, um dann hoffentlich zügig zu einer Entscheidung zu kommen", sagt die Sprecherin der Ermittlungsbehörde, Maureen Wiechmann.

Zuvor war die angesetzte Haftprüfung zweimal verschoben worden. Zunächst, weil der Termin öffentlich bekannt geworden war. Dann, weil die Verteidiger erst einmal Akteneinsicht beantragen wollten. Das hatte erneut für Verzögerungen gesorgt. Der Ostseewelle-Moderator wird von den Anwälten Norbert Wendorff, Peter Michael Diestel und Johann Schwenn verteidigt.

Japke sitzt seit dem 30. Mai in der Justizvollzugsanstalt Waldeck in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, zwischen 2005 und 2006 ein damals 12- beziehungsweise 13-jähriges Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Dabei soll sich die Anzahl der Taten im zweistelligen Bereich bewegen.

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