Pyro Games – das Feuerwerksfestival

<strong>Seit seiner Kindheit</strong> ist Benjamin Hoop fasziniert vom Lichterglanz.
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Seit seiner Kindheit ist Benjamin Hoop fasziniert vom Lichterglanz.

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19. Juni 2012, 12:09 Uhr

Rostock | In diesem Sommer stellen sich erneut die besten Pyrotechniker beim Feuerwerksfestival Pyro Games dem Wettstreit um die Feuerwerkstrophäe. Mit ihren musiksynchronen Pyro-Musicals verwandeln sie am Sonnabend, 18. August, den IGA-Park in eine Kulisse voll Effektvielfalt. In den Kampf um die Feuerwerkskrone treten erstmalig auch Benjamin und Wilhelm Hoop, Inhaber der Firma Hanse Pyroshows.

"Schon als Kind gab es neben dem eigenen Geburtstag und Weihnachten keinen schöneren Tag als Silvester", sagt Benjamin Hoop. "Am Neujahrstag zählte ich schon wieder die Tage bis zum nächsten Ereignis." Lautes Knallen und blinkende Lichter hätten ihn schon als Jungen fasziniert. So sei die Ausbildung zum Pyrotechniker nicht nur eine logische Konsequenz, sondern auch die Erfüllung eines Traums gewesen, wie der Firmeninhaber aus Quickborn berichtet. "Das Besondere an diesem Berufszweig ist, dass ich durch meine Kunst Menschen berühre", so Hoop.

Das noch junge Unternehmen Hanse Pyroshows hat seit seiner Gründung im Jahr 2009 durch das handwerkliche Know-how bisher jeden Kundenwunsch erfüllt. Bei Großevents, wie dem Eulenfest in Quickborn, dem Molenfest in Stein oder dem Hafenfest in Wedel greifen die Auftraggeber auf die Künste der erfahrenen Pyrotechniker zurück.

Als das wohl schönste Feuerwerkserlebnis beschreibt Benjamin Hoop ein Hochzeitsfeuerwerk am Schloss Tremsbüttel: "Gegen Ende des Feuerwerks brach ein Regenschauer über uns ein. Die Gäste, zum Großteil aus Irland eingeflogen, verfolgten das Feuerwerk standhaft weiter." Als dann zum Schluss das übergroße Lichterbild, zwei riesige rote Herzen, angefangen haben zu leuchten, habe das Brautpaar Schirm und Schuhe beiseite geworfen, sei zur Absperrung gelaufen und habe sich vor den Pyrotechnikern und den Gästen verbeugt. "Zu sehen, wie sehr ich diese Menschen verzaubert hatte, wie glücklich sie waren, das war auch für mich das schönste Erlebnis", so Hoop.

Bei den Pyro Games setzen Benjamin und Wilhelm Hoop auf eine Musikvielfalt, die von Klassik über Pop bis hin zum Dance-Track reicht. Mehr wird noch nicht verraten. "Ich lasse mir von den konkurrierenden Teams nur ungern in die Karten schauen. Schließlich geht es um den Pyro-Pokal", begründet das siegeswillige Nordlicht. Mit mehr als zwei Europaletten, voll bepackt mit pyrotechnischem Material, und einer Aufbauzeit von mindestens acht Stunden will das Team den Titel des Pyro-Champions erstmalig nach Quickborn holen. Hoop freut sich schon auf die leuchtenden Augen des Publikums und den Applaus, wenn der letzte Funke vom Himmel fällt.

Karten für das Feuerwerk der Superlative gibt es in der NNN-Geschäftsstelle, Bergstraße 10, 18057 Rostock.

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