Yachthafenresidenz : Prozessende in Sicht

Der seit mehr als einem Jahr laufende Prozess wegen des Vorwurfs des Subventionsbetrugs gegen den Investor der Yachthafenresidenz Hohe Düne, Per Harald Løkkevik, könnte bald zu Ende gehen.

svz.de von
30. Januar 2015, 06:30 Uhr

Der seit mehr als einem Jahr laufende Prozess wegen des Vorwurfs des Subventionsbetrugs gegen den Investor der Yachthafenresidenz Hohe Düne, Per Harald Løkkevik, könnte bald zu Ende gehen.

Nach vorläufiger Einschätzung der Kammer sei kein weiterer Beweis mehr zu erheben. Der Vorsitzende Richter habe die Parteien gebeten, bis zum 18. Februar eventuell noch notwendige Beweisanträge zu stellen. Gleichzeitig seien noch zusätzliche Unterlagen aus Polen angefordert worden, die in einem Teilverfahren notwendig sind. Ziel sei es, möglichst schnell zu den Plädoyers und einem Urteil zu kommen.

Løkkevik, der alle Schuld von sich weist, wird vorgeworfen, das 2002 begonnene 100-Millionen-Euro-Projekt künstlich in zwei Einzelvorhaben und zwei Firmen aufgespalten zu haben. Dadurch seien 13,5 Millionen Euro Fördermittel zu viel geflossen. Der Norweger soll zudem Fördergelder, die für den Bau des Hotels und des Hafens bestimmt waren, zum Bau einer benachbarten Wohnsiedlung verwendet haben.

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