Offshore : Protest gegen Windkraftanlagen

Eine Initiative macht gegen mögliche Offshore-Windkrafträder vor Markgrafenheide mobil.
Eine Initiative macht gegen mögliche Offshore-Windkrafträder vor Markgrafenheide mobil.

Handels- und Gewerbeverein schließt sich Netzwerk Planungsgebiet Ostsee an. Bürgerbewegung besucht Ivenacker Eichen.

svz.de von
22. November 2014, 17:00 Uhr

Die Mitglieder des Handels- und Gewerbevereins (HGV) Warnemünde sind besorgt. „Im Zuge der Energiewendepolitik unserer Landesregierung droht der unkontrolliert verlaufende Windkraftausbau unser Image als Land der Weite, der unverbauten Landschaften und die weitestgehend intakten Naturräume unwiderruflich zu zerstören“, kritisiert Dietmar Vogel vom HGV-Vorstand. Eine dem Verein im Originaltext vorliegende Stellungnahme des Oberbürgermeisters zum Entwurf des Landesraumentwicklungsprogramms besagt, dass sich die Hansestadt industrielle Offshore-Windenergieanlagen im Bereich Markgrafenheide und westlich der Seekanalausfahrt zwischen Nienhagen und Wilhelmshöhe vorstellen kann. Deshalb haben Gegner das Netzwerk Planungsgebiet Ostsee gegründet. „Dieses Netzwerk aller Küstenortschaften muss mit der Politik und den Verfechtern der Energiewende Lösungen finden, wie Klimaschutzziele und alternative Energien mit den vorhandenen Strukturen verbunden werden können, ohne die Bevölkerung, das ökologische Gleichgewicht und den Tourismus zu gefährden“, sagt Vogel. Heute gibt es eine Protestaktion um 14 Uhr an den Ivenacker Eichen.

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