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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. Oktober 2017 | 13:47 Uhr

Bentwisch : Projekt Gemeindehaus startet

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Baugenehmigung der Bahn sowie Finanzierungslücken sorgen für einjährige Verzögerung der Arbeiten

von
erstellt am 23.Feb.2015 | 12:00 Uhr

Im Herzen von Bentwisch, wo derzeit nur eine brachliegende und abgezäunte Fläche zu sehen ist, soll ab dem 1. April das neue Bentwischer Gemeindehaus entstehen. Das Büro der Bürgermeisterin Susanne Strübing sowie die Senioren und Vereine des Ortes sollen in der Stralsunder Straße ebenso unterkommen wie Wohnungen und Geschäftsräume. Rund 4,5 Millionen Euro will die Bentwisch GmbH, die als Bauherr für das Projekt verantwortlich ist, für den Neubau investieren.

Bereits im Sommer 2012 hatte die Gemeinde die rund 4000 Quadratmeter große Fläche gekauft und im Anschluss mit dem Abriss der darauf befindlichen Brandruine begonnen. So sollte bereits 2014 mit den Bauarbeiten begonnen werden, um das neue Gemeindehaus am 1. April 2015 offiziell zu eröffnen. Ein schwieriger Baugrund sowie Verzögerungen bei der abschließenden Finanzierung des Großprojektes machten diesen Plänen jedoch einen Strich durch die Rechnung.

„Zwischen Baukörper und angrenzendem Bahnsteig muss in einer zweiten Baumaßnahme die Haussammelstelle für Regenwasser erneuert werden. Die endgültige Genehmigung der Bahn dafür liegt erst seit Anfang Februar vor“, sagt Ralph-Michael Achtenhagen, Geschäftsführer Bentwisch Gmbh, die extra für das Projekt gegründet wurde. Da sich zudem die Finanzgespräche mit den Banken als schwierig erwiesen hätten, stocke die Gemeinde ihre Beteiligung über die kommunale Gesellschaft um 1,1 Millionen Euro auf insgesamt zwei Millionen Euro auf. So erfolgt der Baustart Anfang April. Die Aufträge für den Rohbau, Blitzschutz sowie den Aufzug werden in den kommenden Tagen vergeben. Das Ziel: die ersten Vermietungen der 16 altersgerechten Zwei-Raum-Wohnungen zum Jahresbeginn 2016.

Während Bürgermeisterin Strübing und Sozialbetreuerin Gabriele Kemlein ihre Büros ebenfalls im neuen, 2300 Quadratmeter umfassenden Gemeindehaus beziehen, sind vier Enheiten für die gewerbliche Nutzung vorgesehen. Neben einer Arztpraxis und Physiotherapie plant Achtenhagen hier etwa Bäcker mit Café, einen Blumenhandel sowie einen Zeitungskiosk. Das jetzige Gemeindezentrum in der Goorstorfer Straße soll dann ausschließlich von der Feuerwehr genutzt werden.

 

 

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