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Berlin Fashion Week : Premiere auf einem Laufsteg aus Eis

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Warnemünder Designerin Beate Heymann zeigt ihre Herbst- und Winterkollektion bei der Fashion Week in Berlin.

svz.de von
erstellt am 21.Jan.2015 | 10:00 Uhr

Sie gilt als das Gipfeltreffen der Modemacher: Die Fashion Week in Berlin. Dort präsentieren noch bis heute Abend viele namhafte Labels dem Fachpublikum, Händlern, Prominenten und Stammkunden die aktuelle Herbst- und Winterkollektionen 2015/2016.

 

Auch die Warnemünder Designerin Beate Heymann ist dort. Die Kreative und ihr Team aus der Mühlenstraße haben eine außergewöhnliche Show organisiert und dabei 48 ausgewählte Looks der aktuellen Herbst- und Winterkollektion 2015/2016 der Beate Heymann Streetcouture gezeigt. Und sie haben sich etwas ganz Außergewöhnliches einfallen lassen: Die Show fand auf einem Laufsteg aus einer Eislauffläche statt. „Das war eine Weltpremiere“, sagt Peter Hofmann, Ehemann der Designerin und Prokurist der Firma.


Designerin bleibt gern im Hintergrund


Während die Warnemünder Designerin dafür bekannt ist, dass sie äußerst fleißig, aber ansonsten still und bescheiden und völlig außerhalb des Rampenlichts wirkt, ließ sie ihre Models und Modelle glänzen. Die schlichte, aber dennoch extravagante Mode hat absolut das Zeug dazu. Der besondere Reiz besteht vor allem in der kontrastreichen Verarbeitung verschiedener Materialen. Die Heymann’sche Mode ist alltagstauglich und hat durch extravagante Stücke das Zeug für den großen Auftritt. Das wissen auch einige bekannte Künstlerinnen zu schätzen: Rocklady Petra Zieger, die Sängerinnen Ute Freudenberg und Regina Thoss gehören zu den Stammkundinnen des Warnemünder Labels.

Wenn die Models in einer Leichtigkeit über den Laufsteg schreiten und die Neuheiten präsentieren, dann liegt hinter allen Beteiligten schon ein halbes Jahr hochkonzentrierter Arbeit. Das schließt die ersten Überlegungen für die neue Kollektion, über die Auswahl der Stoffe bis zur Herstellung der Erstmuster ein. Diese werden übrigens niemals verkauft, sondern bleiben im Archiv des Unternehmens.

Während die Models mit einer vermeintlichen Leichtigkeit über den Laufsteg schreiten, müssen sie hochkonzentriert beim Anziehen der Looks sein. Dafür hat jedes Model einen eigenen Kleiderständer. Von jedem Outfit existiert ein Foto, wie der Look angezogen aussehen muss. Auch bei dieser Modenschau gab es für die Kollektion der Warnemünder Designerin reichlich Zwischenapplaus – und Begeisterung am Ende sowieso. Und nach der Show war der Heymann-Stand stark nachgefragt.

Bis die Kollektion im Handel zu erwerben ist, müssen Heymann-Fans sehr geduldig sein. „Das wird erst im August sein“, so Peter Hofmann. Einen Internet-Shop gibt es bewusst nicht: Die Kunden sollen die Exponate fühlen und Stoffe auf der Haut spüren können. Die Marke Beate Heymann Streetcouture ist neben Deutschland auch in Österreich, Polen, Skandinavien, England, Irland, Australien, Griechenland und sogar in den USA vertreten.

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