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18. Oktober 2017 | 22:13 Uhr

Preise für Trinkwasser sinken

vom

svz.de von
erstellt am 08.Dez.2012 | 02:13 Uhr

Rostock | Ab 1. Januar 2013 zahlen Verbraucher in Rostock und den Umlandgemeinden weniger für ihr Trinkwasser. Der Preis für den Kubikmeter sinkt um zwölf Cent auf 1,86 Euro. Bei durchschnittlichem Verbrauch könnte eine vierköpfige Familie damit etwa 15 Euro pro Jahr sparen. Wie der Warnow-Wasser- und Abwasserverband (WWAV) und Eurawasser Nord gestern mitteilten, ist es das erste Mal seit der Wende, dass eine Preissenkung möglich sei. Außerdem werden die Abwassergebühren auf dem bisherigen Niveau von 2,86 Euro pro Kubikmeter bleiben - zumindest für 80 Prozent der Kunden, die die gebräuchlichsten, kleinsten Wasserzähler nutzen.

"Diese Entwicklung ist für unsere Kunden erfreulich. Grund dafür ist der anhaltend gute Wasserverkauf in Rostock und dem Umland", sagte WWAV-Geschäftsführerin Katja Gödke. Das hänge sowohl mit der positiven Einwohnerentwicklung zusammen als auch mit der Ansiedlung von Unternehmen, die viel Wasser verbrauchen. Aber auch die Umstellung auf Selbstablesen des Wasserverbrauchs spielt eine Rolle. Denn ab 2013 sollen die Kunden ihre Zählerstände selbst ablesen und dem Wasserversorger mitteilen. "Das kann per Post, Telefon, persönlich oder über das Internet geschehen", sagt Gesine Strohmeyer, Geschäftsführerin der Eurawasser Nord. Das Unternehmen habe sich dazu entschlossen, nachdem Umfragen ergeben hätten, dass Verbraucher sich mehr Flexibilität wünschten. Ein Großteil der Kunden in Eigenheimen oder Doppelhäusern würde bereits heute selbst ablesen. Zu Jahresbeginn will Eurawasser dann auch einen neuen Internetauftritt vorstellen. Neben dem Selbstablese-Formular sollen dort auch die aktuellen Baustellen zu sehen sein.

Wo im kommenden Jahr gebaut werden soll, gab Eurawasser gestern in einem Überblick ebenfalls bekannt. So stehen etliche Straßen im Sanierungsgebiet Warnemünde und in der Rostocker Innenstadt auf dem Plan. Investiert wird außerdem in Anlagen: "Als größter kommunaler Stromverbraucher haben wir mit steigenden Energiekosten zu kämpfen. Deshalb setzen wir die Priorität auf Sanierungen, die auf eine größere Energieeffizienz abzielen", so Strohmeyer.

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