Präsenz an der Basis stärken

Verwaltungskarte der Landespolizei: ab 1. März die Rahmenbedingungen für effektivere Arbeit in den Revieren.
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Verwaltungskarte der Landespolizei: ab 1. März die Rahmenbedingungen für effektivere Arbeit in den Revieren.

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24. Februar 2011, 10:15 Uhr

rostock | Straffer, flexibler und effektiver soll die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern künftig operieren. Die bisherigen Führungs- und Verwaltungsstrukturen werden modernisiert mit dem Ziel, ab 1. März einen "kleineren Kopf und eine größere Basis" zu schaffen, erklärt Yvonne Burand, Sprecherin der Polizeidirektion Rostock. Das Personal im Verwaltungsbereich werde reduziert, um die Polizeiarbeit vor Ort zu stärken und mehr Bürgernähe zu gewährleisten.

Das Motto der Strukturreform - weniger ist mehr - wird auch räumlich umgesetzt. Die Anzahl der Polizeiinspektionen (PI) reduziert sich von aktuell 17 auf zukünftig acht (Rostock, Wismar, Güstrow, Schwerin, Stralsund, Ludwigslust, Neubrandenburg, Anklam). "Die Präsenz der Beamten wird an allen heutigen PI-Standorten steigen, während die Stabs- und Verwaltungsaufgaben an nur noch acht Stellen gebündelt werden", so Burand.

Revierstandorte bleiben erhalten

Die 37 bestehenden Revierstandorte bleiben erhalten - so auch die drei Reviere in Rostock: Reutershagen, Dierkow und Lichtenhagen. Auch die Polizeistationen der Reviere bleiben von den Veränderungen unberührt. In punkto Bearbeitung schwerer Kriminalität wird es auch eine Neuerung geben: Die Zahl der Kriminalpolizeiinspektionen reduziert sich von fünf auf vier - die Standorte in Rostock, Schwerin, Neubrandenburg, Anklam bleiben erhalten, auf Stralsund wird künftig verzichtet. Auch bei den obersten Führungsebenen wird der Rotstift angesetzt: Statt bislang fünf, gibt es ab März nur noch zwei Polizeipräsidien - eines in Rostock-Waldeck für den westlichen und eines in Neubrandenburg für den östlichen Landesteil.

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