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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. November 2017 | 19:50 Uhr

Marine-Festakt : Positive Bilanz zum Jubiläum

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Zehn Jahre Korvettengeschwader am Marinestützpunkt in Hohe Düne

Zum zehnjährigen Dienstjubiläum des 1. Korvettengeschwaders der Marine hat Kommandeur Sascha Zarthe eine positive Bilanz gezogen. Das Geschwader habe eine beachtenswerte Entwicklung vollzogen, sagte Zarthe gestern im Rahmen einer militärischen Zeremonie im Marinestützpunkt Hohe Düne.

In einer vergleichsweise kurzen Zeit sei es gelungen, eine neue Schiffsklasse in die Deutsche Marine einzuführen und zum unverzichtbaren Teil der Flotte zu entwickeln. Das Geschwader umfasst fünf Schiffe. Die Korvetten könnten weltweit flexibel in engen Küstengewässern oder auf hoher See eingesetzt werden.

Allerdings waren die Korvetten zunächst wegen einer Pannenserie, die den Einsatz um Jahre verzögerte, in die Schlagzeilen geraten. Vor allem Getriebeprobleme hatten die 1,2 Milliarden Euro teuren Schiffe lahmgelegt. Schrauben lösten sich und beschädigten die komplizierte Mechanik. Kupplungsprobleme tauchten auf, Klimaanlagen machten Ärger.

Die Korvetten mit knapp 60 Soldaten als Stammbesatzung haben nach Ansicht von Militärs die optimale Ausstattung für die Einsätze, mit denen die Marine künftig konfrontiert sein wird. Sie haben mit gut drei Metern einen geringen Tiefgang und können landgestützte Ziele angreifen. Die Flexibilität des Systems ermögliche es, weltweit zu operieren, so Zarthe. Zudem könnten die Korvetten mehr als sieben Tage ohne Unterstützung unterwegs sein, dies sei mit den Vorgängern, den Schnellbooten, nicht möglich gewesen. Inzwischen sei einem Sprecher zufolge ein Antischiffsflugkörper an Bord, künftig solle auch eine Drohne zur Ausrüstung gehören.

 

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