Musiker zu Gast in Rostock : Polnische Star-Bassistin gibt Debüt bei Jazz Festival

Mit Leib und Seele dabei: René Geschke (links) und Andreas Martens präsentieren das Jazz-Festival „See more Jazz“.
Mit Leib und Seele dabei: René Geschke (links) und Andreas Martens präsentieren das Jazz-Festival „See more Jazz“.

Internationale Musiker ab Freitag zu Gast in Rostock. 400 Tickets sind bereits verkauft.

svz.de von
16. August 2016, 05:00 Uhr

Aufgehende Sterne und Musiker, die es schon bis nach ganz oben geschafft haben, sind zu Gast beim diesjährigen Rostocker Jazz Festival. See more Jazz heißt es von Freitag bis Sonntag zum achten Mal an drei Standorten in der Hansestadt. Im Klostergarten, im Rostocker Zoo und in der Kunsthalle gibt es ein breit gefächertes Programm, das sowohl den eingefleischten Fan als auch den Freizeit-Jazzhörer anspricht.

„Unser Programm wird immer besser. Wir freuen uns, Perlen auszugraben, die das Festival besonders machen“, sagt Organisator Andreas Martens vom Rostocker Jazz-Club. Er und sein Kollege René Geschke haben in diesem Jahr einen wahren Glücksgriff gemacht. Die beiden konnten die 19-jährige Kinga Glyk für ihr Festival gewinnen. „Sie ist als erste Bassistin bei uns“, so Geschke. Die junge Polin ist in ihrem Land schon ein Star und bestreitet nun ihr erstes Konzert in Deutschland. Entdeckt haben Martens und Geschke die aufstrebende Künstlerin im Internet. Die Buchung folgte im Januar. „Mittlerweile ist sie durch das Netz so erfolgreich, dass wir sie heute nicht mehr bezahlen könnten“, sagt Geschke.

Ebenfalls beim Jazz Festival dabei sind die aus der „TV Total“-Sendung bekannten Heavytones. Sie gehören zu den derzeit präsentesten Livebands im deutschen Fernsehen. „Sie sprechen eher das jüngere Publikum an“, erklärt Martens. Zu hören sind die Heavytones am Sonnabend open air im Zoo. Ebenfalls wird dort die Band De-Phazz gastieren. Ihr elftes Album haben sie bereits veröffentlicht und stellen es im Zoo vor. Organisator Martens ist sich was De-Phazz angeht sicher: „Ihre Musik kennt jeder, aber kaum einer weiß, dass es sich um De-Phazz handelt.“ Für eine Aufwertung des Festivals wird außerdem das Duo um den Briten Andrew McCormack und den Deutschen Ben Kraef sorgen. 400 Tickets sind bereits verkauft. „Wir streben 1500 an“, so Geschke. Er hält die Zahl für realistisch und schaffbar. „Dafür sorgen auch die hochkarätigen Künstler“, fügt er hinzu. In den vergangenen Jahren belief sich die Besucherzahl um die 1000.

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