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Rostock : Polizei zeigt: „Wir sind mehr als 110“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Mindestens 500 Besucher beim Aktionstag auf dem Gelände der Wache in der Ulmenstraße

Die Bundespolizisten Dirk Grzega und Tino Haack haben alle Hände voll zu tun gehabt: Schließlich fand gestern der 3. Blaulichttag bei der Polizeiinspektion Rostock statt und viele Kitagruppen und Schulklassen machten sich auf den Weg in die Ulmenstraße. Vier unterschiedliche Dienststellen gaben einen Einblick in die alltägliche Polizeiarbeit.

„Es ist schön zu sehen, wie interessiert die Kinder sind“, sagte Tino Haack. Er stellte mit seinem Kollegen das komplette Equipment für Zwischenfälle bei Demos und Veranstaltungen vor. Schusssichere Westen wurden anprobiert, Helme aufgesetzt und gelegentlich schnappten auch mal die Handschellen zu. Auch Funk- und Nachtsichtgeräte hatten ihre Faszination nicht verloren. ,,Wir möchten grundsätzlich die Schulabgänger bei der Berufsorientierung unterstützen“, erklärte Polizeihauptkommissarin Yvonne Hanske den bereits dritten Großeinsatz für kleine Ermittler. Zusätzlich war die Diensthundegruppe angerückt und zeigte den Einsatz der Spürnasen. Auch die Wasserschutzpolizei informierte über ihre Arbeit und hatte das große Schlauchboot mitgebracht. Im Vorfeld hatten sich 350 Schüler und 150 Kita-Kinder angemeldet. Streifenwagen, Wasserwerfer und Räumfahrzeuge wurden intensiv in Augenschein genommen.

„Man sieht heute gar keine Handys, ein sicheres Zeichen dafür, dass bei uns keine Langeweile aufkommt“, bemerkt Dorina Arndt schmunzelnd. Die Polizeihauptkommissarin der Kriminaltechnik ging gestern mal ganz entspannt auf Spurensuche am gestellten Tatort. Hier wurde nichts ausgelassen: Blut, Finger- und Schuhabdrücke, Fasern und Körperbehaarung wurden vom imaginären Spitzbuben sichergestellt. Der hatte reichlich DNA hinterlassen. ,,Ein vorbildlicher Mustertatort – wenn die Realität so aussehen würde, wären wir dem Täter wesentlich schneller auf der Spur“, sagt Dorina Arndt. Dazu gab es viele Hintergrundinformationen, mit welchen Materialien die Spurensicherung arbeitet, damit alles sicher im Kriminallabor ankommt. Spannend war es nicht nur für die Kinder und Jugendlichen. Auch Begleitpersonen hatten die Gelegenheit, den Polizeimitarbeitern mal über die Schulter zu schauen.

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