Rostock Groß Klein : Polizei verhindert Eskalation an Begegnungsstätte

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Rostocker Beamte mussten Anhänger des rechten und linken Lagers an der Begegnungsstätte für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge trennen

svz.de von
05. Juni 2016, 23:01 Uhr

Die Rostocker Polizei musste erneut im Stadtteil Groß Klein eingreifen und schlichten: Zwei Gruppen von Anhängern des rechten und linken Spektrums versammelt sich. Die Beamten konnten eine Eskalation der Lage verhindern.

Gegen 18 Uhr versammelten sich ungefähr 40 Personen der organisierten rechten Szene im Stadtteil Lichtenhagen und zogen zur Begegnungsstätte für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Groß Klein. Nur kurze Zeit später kam eine Gruppe von etwa 30 Personen des linken Spektrums dazu, die Schutzbewaffnung sowie Schlaggegenstände bei sich trugen, teilweise vermummt waren und ein Banner mit der Aufschrift "Rechte Strukturen aufbrechen" mitführten.

Durch sofortigen Einsatz und massive Polizeipräsenz konnten beide Lager voneinander getrennt werden.

In diesem Zusammenhang wurde bei insgesamt 21 Personen der linken Szene eine Überprüfung der Personalien durchgeführt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs wurde eingeleitet.

Gegen mehrere Personen beider Lager wurden Platzverweise für den Stadtteil Groß Klein ausgesprochen.

"Die Rostocker Polizei wird von keiner Seite Auseinandersetzungen im Stadtteil Groß Klein zulassen und weiterhin deutliche Präsenz zeigen", sagte der Leiter der Polizeiinspektion Rostock Michael Ebert und mahnte zur Ruhe und Besonnenheit im Stadtteil.

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