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Rostock-Südstadt : Polizei überwältigt hoch aggressiven Mann

vom

Mutmaßlicher Brandstifter wird von Beamten gestellt. Nach dem Zugriff wird er in die Nervenklinik gebracht.

svz.de von
erstellt am 08.Okt.2015 | 15:08 Uhr

Am Vormittag wurde in der Rostocker Südstadt ein hoch aggressiver Mann von der Polizei überwältigt. Wie es von der Polizei hieß, handelt es sich bei dem Mann um einen 35-Jährigen, der sich bereits in der letzten Woche in der Nervenklinik aufgrund psychischer Probleme vorgestellt und die Einrichtung kurze Zeit später wieder freiwillig verlassen hatte. Eine Vermisstenanzeige folgte.

Erst am heutigen Donnerstag gab es offenbar Hinweise auf den Aufenthaltsort des 35-Jährigen. So griffen die Beamten gegen 11 Uhr in der Südstadt zu. Sie fuhren mit mehreren Streifenwagen auf dem Gelände des einstigen Dieselmotorenwerks in der Erich-Schlesinger-Straße vor. Der aggressive 35-Jährige musste von mehreren Polizisten überwältigt und gefesselt werden. Wie es hieß, ging von ihm eine große Gefahr sowohl für sich selbst als auch für andere aus. Mit Polizeibegleitung wurde der Mann in einen Rettungswagen gebracht und behandelt. Er wurde diesmal unter Zwang in die Nervenklinik nach Gehlsdorf eingewiesen.

Rostocks Polizeisprecherin Yvonne Hanske bestätigte den Einsatz auf Nachfrage. Wie sie sagte, handelte es sich um Ermittlungen wegen Brandstiftung. Weitere Angaben konnte Hanske wegen der noch laufenden Ermittlungen nicht machen. In der Nacht zum 30. September ging auf dem Gelände eines Gewerbegebietes in der Erich-Schlesinger-Straße ein Auto in Flammen auf. Ob der 35-Jährige mit der Tat im Zusammenhang steht, ist Gegenstand der Ermittlungen.

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