Rostock : Polizei kontrolliert an Schulen

Vorschriftsgemäß unterwegs: Polizeioberkommissar Raik Priepke war zufrieden mit der Verkehrstauglichkeit der Räder von Ina Behrend und ihren Kindern Gustav (5) und Freya (9) (v. l.).  Fotos: anja engel
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Vorschriftsgemäß unterwegs: Polizeioberkommissar Raik Priepke war zufrieden mit der Verkehrstauglichkeit der Räder von Ina Behrend und ihren Kindern Gustav (5) und Freya (9) (v. l.). Fotos: anja engel

Kaum Temposünder, aber häufig defekte Beleuchtung

svz.de von
05. Januar 2018, 05:00 Uhr

Sicher auf dem Weg zur Schule – bei dem gestrigen Auftakt themenorientierter Verkehrskontrollen in Rostock haben 20 Polizisten in den frühen Morgenstunden Auto- und Radfahrer entlang der Erich-Schlesinger-Straße genauer unter die Lupe genommen. „Um den Kontrollpunkt herum liegen vier Schulen und eine Kita. Der Schwerpunkt liegt daher auf Geschwindigkeit und Licht“, sagt Daniel Schmidt, Chef des Polizeihauptreviers Reutershagen, und erläutert den Einsatz: „Wir werden die Räder auf Verkehrssicherheit prüfen und mit einem Lasergerät die Geschwindigkeit der Autos messen.“

Die Polizei zog eine positive Bilanz, denn nur zwei Geschwindigkeitsüberschreitung von 17 bis 18 Stundenkilometern mussten die Beamten mit einem Verwarngeld ahnden. „Das waren heute wirklich Ausnahmen. Dank der Ampelanlage fahren alle vorschriftsgemäß“, erklärt Polizeihauptkommissar Claus-Dieter Fischer.

Anders sah es mit dem Licht aus. An fünf Fahrzeugen waren Teile der Beleuchtung defekt. „Eine Vielzahl der Autofahrer merkt gar nicht, dass ihre Scheinwerfern kaputt sind. Nur die neueren Fahrzeuge zeigen einen Defekt an“, erklärt Schmidt. Mit einer Strafe müssen die Fahrer vorerst nicht rechnen. Sie erhielten einen Kontrollbericht und müssen der Polizei innerhalb von sieben Tagen die reparierte Beleuchtung präsentieren.

Bei den Radfahrern gab es ebenfalls Mängel beim Licht. „Wir überprüfen Beleuchtung vorn und hinten sowie die vorschriftsmäßige Befestigung von Reflektoren“, so Polizeioberkommissar Raik Priepke. Das Ergebnis war ernüchternd, denn von 92 kontrollierten Kindern hatten nur 54 ein funktionierendes Licht. 38 Schüler waren unbeleuchtet unterwegs. Besser sah es bei den Erwachsenen aus. Von 41 Kontrollierten hatten nur vier kein Licht am Rad.

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