Gefährlicher Leichtsinn : Polizei holt zwei Eisangler in Rostock von Warnow

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Foto: Stefan Tretropp

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08. Januar 2016, 16:26 Uhr

Gefährlicher Leichtsinn. Die Rostocker Polizei musste am Freitagnachmittag von der zugefrorenen Warnow am Mühlendamm zwei Eisangler holen. Die beiden jungen Männer waren nach eigenen Angaben am Mittag in der Nähe des Flußbades zu ihrem Angeltörn aufgebrochen. Besorgte Autofahrer, die die Brücke am Mühlendamm passierten, bemerkten die Männer und alarmierten schließlich die Polizei.

Die Beamten mussten sich zunächst durch unwegsames Gelände Zugang zum Ufer der Warnow verschaffen. Selbst auf das Eis wollten die Polizisten nicht gehen, aus sicherer Entfernung riefen sie den beiden Männern zu und baten sie, das Eis zu verlassen.

Die beiden Petrijünger waren mit einem Eisbohrer, mit dem sie ein Loch in die etwa 15 Zentimeter dicke Eisschicht bohrten, sowie mit einem kleinen Schlauchboot unterwegs.

Die Polizei warnte noch einmal ausdrücklich vor dem Betreten von Eisflächen. Die beiden Angler mussten sich ausweisen und ihren Angeltörn abbrechen. Strafrechtliche Folgen hat der Einsatz für die beiden Männer aber nicht. Ein Fisch ging den Beiden übrigens auch nicht an den Haken.

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