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Norddeutsche Neueste Nachrichten

17. Dezember 2017 | 03:18 Uhr

Knöllchen : Politessen stärken den Ordnungsdienst

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Ab sofort übernimmt der KOD auch Aufgaben der Verkehrsüberwachung

Illegal abgeladener Sperrmüll, herumliegende Elektro-Abfälle und ungestreute Gehwege im Winter – der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) der Stadt hat alle Hände voll zu tun. Nachdem sie im Januar 2013 ihre Arbeit aufgenommen haben, wurden die Mitarbeiter nun von der Verwaltung gestärkt: Seit Anfang des Monats stehen dem KOD fünf Kolleginnen zur Seite, die bislang im Bereich der Verkehrsüberwachung gearbeitet haben.

Dadurch ergeben sich auch neue Aufgaben für die Kontrollkräfte. So wird der KOD in Zukunft sowohl Aufgaben des allgemeinen Ordnungsdienstes als auch der Verkehrsüberwachung erledigen. Falschparker bekommen ihre Strafzettel dann also nicht mehr nur von den Politessen. Die wiederum werden künftig auch neue Aufgaben wie allgemeine Gefahrenabwehr und Verbraucherschutz wahrnehmen, zumindest, wenn es sich am Rande ihrer üblichen Kontrollen ergibt. „Die Idee ist, dass die Effizienz erhöht wird“, sagt Jörg Overschmidt, Büroleiter des Finanzsenators. Dementsprechend können die Mitarbeiter des KOD und die Politessen ihre Fachkenntnisse und Erfahrungen untereinander austauschen.

Mit der Maßnahme reagiert die Stadt auf die erfolgreiche Entwicklung des KOD. So hat dieser allein 2014 insgesamt 3341 Vorfälle dokumentiert und an die zuständigen Stellen übergeben. „Die wirksame Arbeit des KOD ist gut für ein gepflegtes Erscheinungsbild unserer Stadt und stärkt – ergänzend zur Polizei – das subjektive Sicherheitsgefühl der Rostocker“, sagt Finanzsenator Chris Müller (SPD).

Im Zuge der personellen Umstrukturierung verändert sich auch der administrative Status des Ordnungsdienstes: Er wird endgültig in die Regelstruktur der Verwaltung integriert. „Mittelfristig werden die Verkehrsüberwachung und der KOD vollständig miteinander verschmolzen, zu einem Team von dann 29 Außendienst-Mitarbeitern“, sagt Chris Müller. Zudem sei beabsichtigt, weitere Zentralisierungen vorzunehmen, um mit einem Kontrollgang die breitest mögliche Aufgabenwahrnehmung zu erreichen. Bislang befinde sich das neue Modell noch in der Übergangsphase, sagt Büroleiter Overschmidt. Die Arbeitsfelder müssten erst einmal in der Praxis abgestimmt werden.



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