Deutsche Meisterschaften im Ringen : Platz sechs ein Riesenerfolg für Philipp Nguyen Ho

Philipp Nguyen Ho vom SV Warnemünde, sehr guter Sechster der Deutschen Meisterschaften, macht hier mit Niklas Nartschik vom SV Preußen Berlin kurzen Prozess.
Philipp Nguyen Ho vom SV Warnemünde, sehr guter Sechster der Deutschen Meisterschaften, macht hier mit Niklas Nartschik vom SV Preußen Berlin kurzen Prozess.

Für den Warnemünder ebenso wie für Fabian Wiesemann (PSV Rostock) war eine Medaille in Reichweite

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21. März 2016, 12:00 Uhr

Als hervorragender Sechster schnitt Philipp Nguyen Ho vom SV Warnemünde (bis 50 kg) bei den Deutschen Meisterschaften der B-Jugend-Freistilringer in der neuen Warnemünder Sporthalle von den Teilnehmern der beiden ausrichtenden Vereine am besten ab. Der Lübtheener Leon Hahn (54 kg) verlor knapp das Duell um Bronze.

Für Fabian Wiesemann vom PSV Rostock (34 kg) lag zwischenzeitlich Großes in der Luft. Am Freitag hatte er seinen Gegner „auf Ast gelegt“. Tags darauf folgte auf eine etwas ärgerliche Schulterniederlage ein Erfolg durch technische Überlegenheit. Bei einem weiteren Sieg wäre für den Zwölfjährigen alles möglich gewesen, doch gegen Lukas Buchheimer (ASV Schaafheim) musste er sich mit 6:17 Punkten geschlagen geben. Den Vergleich mit Tim Plessing (KSV Taisersdorf) um Platz neun entschied Fabian auf Schultern für sich. Sein Zwillingsbruder Florian wurde in der gleichen Gewichtsklasse Dreizehnter, Johannes Portwich (42 kg) Zehnter.

Die Trainer Paul Steingräber und Lars Abrutat: „Fabian rief auf den Punkt ab, was er kann. Florian hat gegen zwei sehr starke Gegner, darunter den späteren Meister Martin Bauer, sehr gut mitgehalten. Johannes holte alles aus sich heraus, etwas anderes als Lob können wir da gar nicht äußern.“

Philipp Nguyen Ho stand zunächst gegen Niklas Nartschik vom SV Preußen Berlin schon kurz nach Beginn der 2. Runde als technisch überlegener Gewinner fest. Allerdings verletzte er sich dabei, was ihn letztlich wohl seiner realistischen Medaillenchance beraubte. Gegen Kiril Kildau (AC Mülheim) verlor er nach Punkten. Mit einem 6:4 über Georg Schulz (AC Germania Artern) verschaffte sich der Zwölfjährige vom SVW die Option, noch das Duell um Bronze erreichen zu können. Doch Philipp unterlag trotz großen Kampfgeistes sowohl Christian Hermann (VfK 07 Schifferstadt) als auch im Duell um Rang fünf Stas David Wolf (ASV Schwäbisch Hall) nach Punkten. Maximilian Thoms (38 kg) wurde Elfter.

Die Trainer Benno Gallinat und Bernd Meyer: „Philipp erlitt im ersten Kampf eine Rippenprellung, war danach kurzatmig und rang unter Schmerzen, erreichte jedoch trotzdem sein Ziel. Platz sechs ist ein Riesenerfolg. Maximilian bewegte sich voll im Rahmen seiner derzeitigen Möglichkeiten, schöpfte alles aus.“

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