Warnemünde : Plan zu Caravan-Stellplatz liegt aus

Auf die 1-A-Lage müssen Caravan-Besitzer bald verzichten. Fotos: Jenny Pfeifer
Auf die 1-A-Lage müssen Caravan-Besitzer bald verzichten. Fotos: Jenny Pfeifer

Formeller Fehler aus dem Weg geräumt. Ortsbeirat hofft auf schnellen Fortschritt: Parkflächen werden dringend benötigt.

svz.de von
11. Juni 2016, 08:00 Uhr

Formfehler behoben: Der Bebauungsplan für den Caravan-Stellplatz auf der ehemaligen Deponie im Weidenweg liegt öffentlich aus. Er ist für jedermann im Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft einsehbar.

Der Bebauungsplan wurde bereits 2012 von der Bürgerschaft beschlossen, aber aus Mangel an Bekanntmachung durch das Oberverwaltungsgericht Greifswald für unwirksam erklärt. Beim jetzigen zweiten Anlauf geht alles seinen ordentlichen Gang. „Der Fehler ist repariert und es ist alles vorgelegt worden“, bestätigt der Warnemünder Ortsbeiratsvorsitzende, Alexander Prechtel (CDU). Nun gehe es darum, dass der Bebauungsplan schnellstmöglich rechtskräftig werde, sich ein Investor finde und das Gebiet nach Minimalanforderungen erschlossen werde.

Seit Jahren warten die Warnemünder auf ihren Wohnmobilplatz. Noch parken die Camper auf der Mittelmole. Wenn die bebaut wird, fällt der Platz weg. „Das würde Warnemünde nicht verkraften“, so Prechtel. Schon jetzt stellen immer mehr Wohnmobile die dringend benötigten Parkplätze im Seebad zu.

Die Kritik, dass die Deponie gefährlich sei, findet Prechtel unbegründet: „Die Reste sind mit einer ein Meter dicken Erdschicht bedeckt.“ Das reiche für den Stellplatz aus. Ein Fundament oder Unterkellerung sei nicht nötig und daher keine Gefahr gegeben.

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