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Pommerndreieck an der A20 : Pläne für Freizeitpark

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Achterbahnen, Karussells und Unterhaltungsshows. Nicht nur für Linstow, sondern auch für das Pommerndreieck an der A20 gibt es jetzt Pläne für einen großen Freizeitpark mit Fahrgeschäften und anderen Attraktionen.

Schwerin/Grimmen | Achterbahnen, Karussells und Unterhaltungsshows: Nicht nur für Linstow an der A19, sondern auch für das Pommerndreieck an der A20 gibt es jetzt Pläne für einen großen Freizeitpark mit Fahrgeschäften und anderen Attraktionen. Im Auftrag der Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern hat die Firma dwif consult eine Einzugsbereichsanalyse für das Pommerndreieck erarbeitet. Diese komme zu dem Ergebnis, dass das Urlauberpotenzial ausreiche, um einen solchen Park wirtschaftlich betreiben zu können, sagte Matthias Horn vom Wirtschaftsförderamt des Kreises Vorpommern-Rügen.

International agierende Betreiberketten hätten sich den Standort bereits angesehen und Interesse gezeigt. Am Pommerndreieck, das direkt an der Abfahrt zum Rügenzubringer liegt, stünde eine Fläche von bis zu 150 Hektar zur Verfügung. Rund fünf Millionen Urlauber verbringen pro Jahr auf Rügen, Usedom, der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ihre Ferien.

Die Van-der-Valk-Gruppe hatte vor einem halben Jahr erste Pläne für einen Freizeitpark in Linstow südlich von Güstrow direkt an der Autobahn 19 vorgestellt. Die Investitionen für die Freizeitanlage auf einem 50 Hektar großen Gelände werden auf 100 Millionen Euro geschätzt. Experten gehen davon aus, dass das Urlauberpotenzial in MV nur für einen Freizeitpark ähnlich dem Heidepark Soltau ausreicht. Der Freizeitpark in Niedersachsen der britischen Merlin Entertainments Group zählte im vergangenen Jahr 1,35 Millionen Besucher.

Während Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) die Planungen für eine ähnlich dimensionierte Spaß-Anlage befürwortet, warnt der Umweltverband BUND vor der Verschärfung der Verkehrsprobleme. Glawe sagte, der verregnete Sommer habe gezeigt, dass ein Freizeitpark ein touristisch attraktives Angebot im Urlaubsland sein könne. Neben dem Müritzeum, dem Darwineum oder dem Ozeaneum werde ein solcher Park die touristische Infrastruktur ergänzen und zusätzliche Anreize schaffen. Glawe, der aus Grimmen in der Nähe des Pommerndreiecks kommt, äußerte sich aber nicht dazu, welchem Standort er den Vorzug geben würde.

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erstellt am 05.Dez.2011 | 12:24 Uhr

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