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Norddeutsche Neueste Nachrichten

15. Dezember 2017 | 22:55 Uhr

Piratenbraut ist der Hingucker

vom

svz.de von
erstellt am 01.Okt.2012 | 06:07 Uhr

Warnemünde | Noch bis Ende des Monats läuft an der Pier 7 die 3. Sandwelt. Um die 130 000 Gäste haben sich die Skulpturen auf Zeit angesehen. Die Fragen an den künstlerischen Leiter Othmar Schiffer-Belz wiederholen sich: "Die meisten wollen wissen, was nach dem Ende mit dem Sand passiert", sagt er. Die Antwort ist schnell gegeben: Die Plastiken werden zu einem Haufen Sand und bleiben in einem Pavillon bis zur nächsten Saison liegen. "Den Sand kann man wieder verwenden", sagt Schiffer-Belz. Das Thema für das kommende Jahr ist noch ein Geheimnis. Eine zweite Frage ist, ob die Sandskulpturen nicht woanders aufgestellt werden können. Dann schlüpft Schiffer-Belz immer gern mal in die Rolle des Münchhausen: "Wenn Sie mit dem Tieflader kommen und die Figur aufladen, kein Problem", sagt er und fügt dazu: "Dann gilt, gekauft wie gesehen, spätere Reklamationen sind ausgeschlossen", sagt er und weiß: Keine Skulptur würde den Transport unbeschadet überleben.

Die Piratenbraut am Eingang ist ein echter Hingucker der Ausstellung "Geheimnisvolle Hanse". Ihre Vorgängerin ist beim Bauen kaputt gegangen. Sandkunst läst sich nicht reparieren. Künstler Vyacheslav Borecki machte gute Mine zum bösen Spiel und gestaltete eine zweite. Die fiel etwas üppiger und freizüger aus. Der Eintritt zur Sandwelt ist gratis. Täglich um 11 Uhr gibt es bei Bedarf Führung mit Schiffer-Belz. Für die nächste Sandwelt werden auch wieder die Elite der Sandkünstler der Welt arbeiten. In der kommenden Saison wird vielleicht auch eine Frau zu der Riege dieser Bildhauer zählen.

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